Gründungsideen mit Zukunftspotenzial
Mehrere angehende Gründer*innen und Studis stellten ihre Gesch?ftsideen vor:
Erfahrungen aus der Praxis: Lernen von erfolgreichen Gründer*innen
Neben den Projektvorstellungen teilten zwei erfahrene Osnabrücker Unternehmer*innen ihre Gründungsgeschichten und gaben wertvolle Tipps:
Austausch und Networking bei entspannter Atmosph?re
Nach den Vortr?gen blieb genügend Zeit für inspirierende Gespr?che und Networking. Bei kühlen Getr?nken konnten sich die Teilnehmenden austauschen, potenzielle Mitstreiter*innen finden und Fragen zu den pr?sentierten Projekten stellen. Das Let?s rise Meetup für Gründungsinteressierte erm?glichte damit nicht nur das Kennenlernen von spannenden Gründungsideen, sondern auch die M?glichkeit zur Zusammenarbeit.
Weitere Informationen & Kontakt
Weitere Informationen zu unseren Events und zum RISE sind auf unserer Website zu finden: www.letsri.se
Bei Rückfragen oder Interesse an der Teilnahme an einem zukünftigen Meetup, kann sich gerne bei Jana von H?ne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) gemeldet werden.
]]>Prof. Dr. Karin Schnitker, seit dem 1. M?rz Dekanin der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, er?ffnete die Veranstaltung und betonte die strategische Bedeutung des neuen Studiengangs sowie die diversen Alleinstellungsmerkmale der Fakult?t. Hierzu z?hlen beispielsweise die Breite des dafabet888官网,大发dafa888s im Bereich der grünen Studieng?nge und auch die St?rke in Forschung und Transfer.
Zudem verdeutlichte Schnitker, wie der Studiengang sich optimal in das bestehende dafabet888官网,大发dafa888 einfügt und welche Chancen sich für Studierende sowie Unternehmen aus der Region ergeben. Ein weiterer Faktor ist die exzellente Infrastruktur, die in den letzten Jahren gest?rkt wurde: ?Durch gezielte Investitionen in moderne Infrastruktur – darunter das Agro-Technicum und das Forschungszentrum Agrarsysteme der Zukunft – schafft die dafabet888官网,大发dafa888 optimale Bedingungen für praxisnahe Lehre und Forschung. Davon profitieren auch die neuen Studierenden der Agrarsystemtechnologien.“
Studiengang bildet für die Landwirtschaft der Zukunft aus
Inhaltliche Einblicke in den Studiengang gaben Prof. Dr. Hubert Korte, Professor für Landtechnik, und Prof. Dr. Stefan Stiene, Professor für Intelligente Agrarsysteme. Sie hoben hervor, dass Osnabrück als Standort von zahlreichen führenden Landtechnikunternehmen umgeben ist, was für beide Seiten zu positiven Effekten führt. Beispielsweise exklusive Praktikumspl?tze, praxisnahe Projekte und die M?glichkeit, erste Kontakte zu namhaften Herstellern zu knüpfen.
?Die einzigartige Kombination aus Landtechnik, Informatik und Agrarwissenschaften bereitet die Studierenden optimal auf die Herausforderungen der digitalisierten und nachhaltigen Landwirtschaft vor“, verdeutlichte Stiene. Hierfür erhalten sie ingenieurwissenschaftliche Grundlagen in Mathematik, Physik, Informatik und Landtechnik. Darüber hinaus k?nnen sie fachübergreifende Kompetenzen in der Kommunikation, im Projektmanagement und im wissenschaftlichen Arbeiten erlernen. Je nach Interesse k?nnen die Studierenden ihre Kompetenzen in den Bereichen Landtechnik, IT, KI, ?konomie oder landwirtschaftlichen Themen vertiefen. Eine Besonderheit des neuen Studiengangs ist das verpflichtende Auslandssemester im sechsten Semester, das den internationalen Austausch f?rdert. Aus diesem Grund sind die Lehrveranstaltungen im fünften Semester in englischer Sprache, darüber hinaus gibt es weitere M?glichkeiten, englische Module zu w?hlen. ?Durch die interdisziplin?re Ausrichtung werden Absolventinnen darauf vorbereitet, technologische Innovationen zu entwickeln und die digitale Transformation der Agrarbranche aktiv mitzugestalten“, sagte Korte.
Nach der Vorstellung des Studiengangs hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, bei einem Rundgang durch das Agro-Technicum Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und in die technische Ausstattung zu gewinnen und mit den Verantwortlichen über Inhalte und Kooperationsm?glichkeiten zu sprechen. Das Agro-Technicum wird seit Sommer 2022 für Forschung genutzt. Es besteht aus einer 500 Quadratmeter gro?en Halle mit gro?em Laborbereich und angrenzendem Versuchsfeld. Direkt vor dem Geb?ude ist ein Versuchsfeld aufgebaut, sodass die Landmaschinen und Agrarroboter direkt getestet werden k?nnen.
Studiengang und Bewerbungsfristen
Eine Bewerbung auf den Studiengang ?Agrarsystemtechnologien“ ist vom 1. Mai bis 15. Juli m?glich. N?here Informationen finden Interessierte auf der Webseite des Studiengangs: /agrarsystemtechnologien-bsc/
Kaufentscheidung: Zwischen rationalen Kriterien und unbewussten Einflüssen
Ob Mineralfutter, Mash oder ?le – 96 Prozent der teilnehmenden Pferdehalterinnen und Pferdehalter gaben an, Erg?nzungsfuttermittel zu kaufen. Dennoch ist das Konsumverhalten dieser Gruppe bislang empirisch nicht bekannt. Um dies zu ?ndern, führte Ramm eine quantitative Online-Umfrage durch, an der sich mehr als 5000 Personen beteiligten.
Die Auswertung zeigte, dass für die Halterinnen und Halter die Qualit?t der Inhaltsstoffe mit 85 % klar an erster Stelle steht, w?hrend die Marke eines Produkts nur für 19 % eine Rolle spielt. Für 66% der Befragten war wichtig, ob das Futter vom Pferd akzeptiert wird und auch der Preis war für knapp die H?lfte der Befragten entscheidend. Nur zwei Prozent der Befragten gaben an, dass die Verpackung wichtig sei.
Dieser Teil der Umfrage war wichtig, um im weiteren Verlauf auch zu prüfen, ob diese Einsch?tzung auch dem Pr?ferenztest standh?lt. Hierbei sollten sich Teilnehmenden zwischen drei Erg?nzungsfuttermittel entscheiden, dessen Verpackung unterschiedlich gestaltet war und dessen Preis variierte. Dabei waren zwei Produkte nur fiktiv.
Für das Markenprodukt, was 21,50 Euro kostete, entschieden sich 64 Prozent der Befragten. Für das teuerste Produkt für 24,99 Euro entschieden sich 10 Prozent und 26 Prozent entschieden sich für das günstigste Produkt für 17,99 Euro. Ramm ordnet die Ergebnisse wie folgt ein: ?Es hat sich gezeigt, dass die Verpackung einen Einfluss auf das Kaufverhalten hat, obwohl die Teilnehmenden vorher angegeben hatten, dass dieser Faktor unwichtig sei. Dies best?tigte meine Annahme, dass die K?uferinnen und K?ufer auch bei diesen Produkten Wert auf eine Geschichte hinter dem Produkt legen.“
Mehr Geld für Behandlungen führt zu weniger Besuchen in der Tierarztpraxis
Seltener zum Tierarzt, weil die Kosten für die Behandlung so gestiegen sind? Dieser Aussage stimmen 40 Prozent der Teilnehmenden zu, die Karth?user in ihrer Masterarbeit befragte. Der Grund für die gestiegenen Preise ist die im Jahr 2022 aktualisierte Gebührenordnung für Tier?rzte (GOT). Diese hat finanzielle Auswirkungen für Pferdehalterinnen und Pferdehalter sowie Tier?rztinnen und Tier?rzte. Entsprechend befragte Karth?user in ihrer Arbeit beide Gruppen getrennt voneinander, um unabh?ngigere, ehrlichere Antworten zu erhalten.
Durch die gro?e Anzahl von 14.000 Pferdehalterinnen und Pferdehalter, die an der Online-Umfrage teilnahmen, ergab sich ein aufschlussreiches Bild. Besonders kritisch wird die neue Hausbesuchsgebühr gesehen, die für jedes behandelte Pferd anf?llt und ein Grund dafür ist, dass die neue GOT in den Augen vieler Halterinnen und Halter als unrecht empfunden wird.
Für die Tier?rztinnen und Tier?rzte, 250 nahmen an der Umfrage teil, hat die GOT ebenfalls Auswirkungen: Mehr als zwei Drittel der Befragten berichtet von gestiegenen Einnahmen und einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Praxen. Eine damit verbundene Hoffnung ist, dass dies dem Fachkr?ftemangel entgegenwirkt, weil der Beruf wieder attraktiver erscheint. Dennoch gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Angemessenheit einiger neuen Gebühren und der m?glichen negativen Folgen auf das Tierwohl, wenn aus Kostengründen notwendige Behandlungen hinausgez?gert werden oder ersatzlos ausfallen. ?M?glicherweise sind erneute Anpassungen notwendig, um zu erm?glichen, dass sowohl die wirtschaftliche Stabilit?t der Tierarztpraxen als auch das Wohl der Tiere gew?hrleistet bleiben“, fasst Karth?user zusammen.
Zur Auszeichnung:
Die Gesellschaft zur F?rderung der Wissenschaften um das Pferd (GWP) setzt sich für wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Pferd ein. Sie vernetzt Expert*innen aus Forschung und Praxis und zeichnet herausragende Arbeiten aus, die zur Verbesserung von Pferdehaltung, -gesundheit und -nutzung beitragen
Auch an der Fakult?t Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) wird das Dekanat neu besetzt. Neuer Dekan ab 1. M?rz ist hier Professor Dr. Karsten Morisse. Die Fakult?t IuI setzt ebenfalls auf das Leitungsmodell mit Prodekanin. Dieses Amt hat künftig Professorin Dr. Svea Petersen inne.
Am Campus in Lingen an der Fakult?t Management, Kultur und Technik (MKT) führt ab M?rz Professorin Dr. Liane Haak das Dekanat. Hier steht die Entscheidung für das Amt Prodekanin oder Prodekan noch aus.
Nicht zur Wahl stand Professorin Dr. Andrea Braun v. Reinersdorff, die die Fakult?t Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) noch bis 2027 führt. Auch am Institut für Musik (IfM) hat Prof. Bernhard Wesenick die Institutsleitung bereits seit August 2024 inne.
Das neue Leitungsmodell der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück sieht die Trennung der ?mter Vizepr?sidentin oder Vizepr?sident und Dekanin oder Dekan einer Fakult?t vor. So gaben neben Pr?sident Professor Dr. Alexander Schmehmann auch die Vizepr?sidenten Professor Dr. Bernd Lehmann und Professor Dr. Ingmar Ickerott ihre bisherigen Leitungsfunktionen in den Fakult?ten ab.
Die nebenberuflichen Vizepr?sidentinnen und Vizepr?sidenten werden aus dem Kreis der Mitglieder der dafabet888官网,大发dafa888 für eine Amtszeit von vier Jahren bestellt. Die Amtszeit des Pr?sidenten betr?gt sechs Jahre, die des hauptberuflichen Vizepr?sidenten Dr. Lars Kulke ebenfalls sechs Jahre. Die Dekaninnen und Dekane sind für eine Amtszeit von vier Jahren gew?hlt.
Zur Person: Dekanin Professorin Dr. Karin Schnitker
Als Bankkauffrau absolvierte Prof. Dr. Karin Schnitker ein Studium im Bereich Internationaler Agrarhandel. Anschlie?end promovierte sie an der Martin-Luther-Universit?t Halle-Wittenberg mit Schwerpunkt Unternehmensführung/Strategieentwicklung und -bewertung. 15 Jahre war sie dann in verantwortungsvollen Fach- und Führungspositionen t?tig, v.a. in der inter-/nationalen strategischen Unternehmensentwicklung, Betriebswirtschaft sowie im PR-Management v. a. in Unternehmen des Agrar- und Lebensmittelsektors, NGOs sowie inter-/nat. in Banken und 10 Jahre als nebenberufliche Beraterin. Im Jahr 2009 wurde sie Professorin für Unternehmensführung. Sie übernahm Leitungsfunktionen wie Sprecherin des Senats, Studiendekanin, Co-Projektleiterin des Startuplab@HS Osnabrück RISE, Leitung Reallabor für Innovation, Entrepreneurship und agile Führung und Co-Leitung im Transfer-Projekt Growth - Teilprojekt Open Innovation. Sie ist Mitglied oder leitet diverse Gremien zur F?rdermittel-/-Darlehens-Vergabe in Institutionen und ist in Beir?ten von Unternehmen.
Zur Person: Dekanin Professorin Dr. Liane Haak
Liane Haak studierte nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau Wirtschaftswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universit?t, Oldenburg, mit den Studienschwerpunkten Rechnungswesen und Informatik und schloss dort auch ihre Promotion in der Informatik (Dr. rer. nat.) 2007 ab. Bis 2010 war Liane Haak als wissenschaftliche Projektleiterin der Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universit?t und im OFFIS e.V. t?tig und betreute nationale und internationale IT-Projekte, bevor sie sich mit einem EXIST-Gründungsstipendium 2010 im Mobile Health Business selbst?ndig machte. Seit 2011 hat Haak die Professur für Wirtschaftsinformatik an der Fakult?t Management, Kultur und Technik, am Campus Lingen inne und ist seitdem neben der aktiven Gremienarbeit in verschiedenen Leitungspositionen in Studium und Forschung, insbesondere im Wissenschaftstransfer, t?tig.
Zur Person: Dekan Prof. Dr. Karsten Morisse
Karsten Morisse studierte Informatik an der Universit?t Paderborn. Von 1990 bis 1995 war er dort anschlie?end wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte 1996 in Mathematik. Danach war er zwei Jahre im SAP-Umfeld als Berater t?tig. Von 1998 bis 1999 leitete er eine Entwicklungsabteilung HW/SW-Technologieentwicklung im Bereich digitaler Medien. Von 1999 bis 2000 hatte Karsten Morisse eine Professur an der FH Trier im Fachgebiet Multimedia inne und wechselte 2000 nach Osnabrück auf die Professur Medieninformatik. Er war zwei Amtszeiten Mitglied im Senat der dafabet888官网,大发dafa888 und leitete zw?lf Jahre das eLearning Competence Center. 2009 erhielt er gemeinsam mit Prof. Oliver Vornberger den Nieders?chsischen Wissenschaftspreis.
Zur Person: Prodekanin Professorin Dr. Svea Petersen
Svea Petersen hatte von Februar 2015 bis August 2020 die Professur für Grundlagen Chemie und Klebstoffe an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück inne und ist seit September 2020 Professorin für Chemie und Oberfl?chenmodifikation polymerer Biomaterialien.
Zur Person: Prodekan Professor Dr. Cord Petermann
Cord Petermann hat seit Februar 2011 die Professur im Fachgebiet ?Sozio?konomie der r?umlichen Entwicklung“ an der Fakult?t AuL der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück inne.
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Welche Herausforderungen bestehen in der Apfelzucht?
Die Züchtung einer neuen Apfelsorte dauert insgesamt rund zwanzig Jahre. Entsprechend stehen wir vor der gro?en Herausforderung, dass wir zu Beginn wissen müssen, was die Konsumentinnen und Konsumenten in Zukunft für Wünsche an den Apfel haben. Au?erdem müssen wir weitere Faktoren schon berücksichtigen. Dazu z?hlt zum Beispiel die Frage, wie sich das Klima auswirkt oder welche Krankheiten und Sch?dlinge es zukünftig geben wird.
Welche Kriterien sind wichtig, damit sich eine Apfelsorte durchsetzt?
Die Züchtung von ?pfeln kann man sich wie ein gro?es Puzzle vorstellen – alle Teile müssen am Ende perfekt zusammenpassen. Da ist zum Beispiel der Geschmack: Der Apfel soll saftig, knackig und einfach lecker sein. Aber auch das Aussehen ist wichtig, denn ein Apfel muss auffallen und die Menschen ansprechen.
Ein weiterer Punkt ist der Erntetermin. Wenn die Erntezeit einer neuen Sorte genau mit der einer anderen, bereits beliebten Sorte zusammenf?llt, wird es für die Obstbauern schwierig, die Früchte rechtzeitig zu ernten.
Auch der Platz im Supermarktregal ist entscheidend. Einzelh?ndler haben nur begrenzt Platz und oft ist es gar nicht so leicht, eine neue Sorte in das Sortiment zu bekommen. Hinzu kommt die Haltbarkeit der ?pfel, ihr Ertrag und ihre Widerstandsf?higkeit gegen Krankheiten. Alles muss zusammenspielen, damit eine neue Apfelsorte erfolgreich wird
Warum werden neue Apfelsorten erforscht?
Zumeist gibt es Apfelsorten über einen l?ngeren Zeitraum und irgendwann m?chten die Konsumentinnen und Konsumenten gerne etwas Neues haben. Darüber hinaus wird die Anbaumenge mit der Zeit mehr, sodass der Preis für die Erzeuger schlechter wird.
Ein weiterer Grund ist, dass die B?ume ?lter werden und die Fruchtqualit?ten schlechter. Das alles führt dazu, dass man nach einer gewissen Zeit gerne neue Sorten h?tte.
?Ich freue mich mit dem gesamten Antragsteam sehr über diesen herausragenden Erfolg. Mithilfe der F?rderzusage k?nnen wir unsere Forschungs- und Transferaktivit?ten st?rken und mit neuen Konzepten für Studium, Lehre und Verwaltung verknüpfen. Unsere Mission: durch exzellente anwendungsbezogene Forschung und innovationsorientierten Wissenstransfer die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation mitzugestalten – in der Region, aber auch auf internationaler Ebene“, so Hochschul-Pr?sident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.
Digitalisierung, Diversit?t, demografischer Wandel – dafabet888官网,大发dafa888 fokussiert Zukunftsthemen
Seit 2005 hat sich die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück kontinuierlich in ihren Kernkompetenzen Studium, Lehre, angewandte Forschung und Wissenstransfer weiterentwickelt. Heute ist sie nicht nur die gr??te und drittmittelst?rkste dafabet888官网,大发dafa888 ihrer Art in Niedersachsen, sondern auch eine zentrale Akteurin in der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Um die erzielten Fortschritte nachhaltig zu sichern, fokussiert sich die dafabet888官网,大发dafa888 zukünftig auf transformationsrelevante Themen und Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Fachkr?ftesicherung und Nachwuchssicherung für die angewandte Forschung in Verbindung mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversit?t und Internationalisierung.
Neue Forschungszentren, flexibleres Studium, digitalere Verwaltungsprozesse
Das Projekt TExAS setzt dabei in den drei Handlungsfeldern ?Forschung und Transfer“, ?Studium und Lehre“ sowie ?Service und Prozesse“ an:
Forschungsschwerpunkte st?rken
Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepr?sident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung, erl?utert: ?Im Bereich Forschung und Transfer wird die dafabet888官网,大发dafa888 in den kommenden Jahren einen besonderen Fokus auf die Weiterentwicklung und Profilierung der Forschungsschwerpunkte ?Agrar- und Ern?hrungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung‘, ?Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft‘ und ?Nachhaltige Technologien und Prozesse‘ legen. Zentrale Bestandteile unseres Vorhabens sind dafür die Gründung von Forschungszentren innerhalb dieser Forschungsschwerpunktfelder. Au?erdem k?nnen wir dank der F?rderzusage nun Professuren vorzeitig nachbesetzen. Zudem ist geplant, Forschung und Transfer mit Studium und Lehre noch st?rker zu verzahnen.“
Forschungseinblicke und mehr Freir?ume für Studierende
Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepr?sidentin für Studium und Lehre, betont die Chancen für Studium und Lehre: ?Hier werden wir besonders viel Wert auf die zukünftige Flexibilisierung von Studieng?ngen legen. So sollen neue Lehr- und Lernstrukturen entstehen, die die Studierenden frühzeitig an Forschung und Transfer heranführen und ihnen mehr Freir?ume für ihre individuelle Entwicklung und die Kooperation mit externen Partner*innen bieten.“ Darüber hinaus soll die Aufnahme internationaler Studierender ausgebaut und deren Betreuung an der dafabet888官网,大发dafa888 vom Start über das Studium bis zum ?bergang in den Arbeitsmarkt intensiviert werden.
KI-Einsatz für Optimierung von Verwaltungsabl?ufen
Als weitere Ma?nahme im Vorhaben TExAS plant die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück die Einrichtung eines Zentrums für Verwaltungsexzellenz. Dieses soll interne Prozesse kontinuierlich verbessern und Innovationen innerhalb der Organisation vorantreiben. ?Unser Ziel ist es aktuelle Prozesse und Strukturen auf Effizienz, Qualit?t und Flexibilit?t zu überprüfen und die administrativen Dienstleistungen für die Kernaufgaben der dafabet888官网,大发dafa888 auch mithilfe von KI zu optimieren. Dies ist ein entscheidender Schritt, um den laufenden Wandel auch in diesem Bereich aktiv mitgestalten zu k?nnen“, fasst Schmehmann zusammen.
Weitere Einblicke in das Projekt TExAS gibt es auf YouTube unter: https://youtu.be/nqzxKoIeD4w.
Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der Webseite der dafabet888官网,大发dafa888 zu finden: /forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte
Hintergrund der F?rderlinie:
Mit der Ausschreibung ?Potenziale strategisch entfalten“ bieten das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung den nieders?chsischen dafabet888官网,大发dafa888n die M?glichkeit, strategische Entwicklungsziele im Wettbewerb weiter zu sch?rfen und umzusetzen. Sie sollen mit Blick auf ihre künftige Leistungsf?higkeit ihre Standorte als Teil eines leistungsf?higen Wissenschaftssystems Niedersachsen – eingebettet in deutsche und internationale Kooperationen – strategisch bestm?glich entwickeln. Dabei k?nnen bestehende Defizite reduziert, neuartige und innovative Themenfelder erschlossen sowie vielversprechende Potenziale gest?rkt werden, sodass die jeweiligen dafabet888官网,大发dafa888n in ihren Profilen und Zielen sowohl national als auch international wettbewerbsf?higer werden. Dies soll unter Bezugnahme auf Kooperationsm?glichkeiten, aber auch auf eine klare Arbeitsteilung mit anderen dafabet888官网,大发dafa888n und Forschungseinrichtungen geschehen.
Insgesamt soll mit dem F?rderangebot ein nachhaltiger Impuls in die nieders?chsische Wissenschaft gegeben werden, mit dessen Hilfe die Potenziale der nieders?chsischen dafabet888官网,大发dafa888n weiter entfaltet werden und die Leistungsf?higkeit des Gesamtsystems – auch mit Blick auf die Erfolgschancen in nationalen und internationalen F?rderwettbewerben – signifikant erh?ht wird. Informationen zur F?rderlinie finden sich auch unter: https://zukunft.niedersachsen.de/foerderangebot/potenziale-strategisch-entfalten/
]]>Rahmenbedingungen schaffen, um Alternativen zum Auto aufzuzeigen
Im Fokus der Arbeit steht eine nachhaltige Transformation des Verkehrssystems rund um den Hochschulcampus Lingen. ?Das derzeitige Mobilit?tskonzept ist dort bislang auf das Verkehrsmittel Auto und auf den Faktor Zeitersparnis ausgerichtet. Für eine erfolgreiche Mobilit?tswende braucht es jedoch Wege für aktive Mobilit?t und einladende ?PNV-L?sungen in Stadt und Land“, erkl?rt Hagemann. In seiner Bachelorarbeit hat er ein landschaftsbezogenes Pendlernetz entworfen, das den ?bergang von der autozentrierten Mobilit?t hin zu aktiver Fortbewegung und attraktiven ?PNV-L?sungen unterstützt. Sein Konzept schl?gt beispielsweise die Entwicklung sogenannter Velokomfortrouten vor – Radschnellwege, die harmonisch in die umgebende Landschaft eingebettet sind und aktive Gesundheitsvorsorge sowie Wohlbefinden f?rdern.
Hagemann demonstriert zudem, wie eine ?sthetische Infrastruktur zu Symbolen des Wandels werden kann. Hierbei verweist er auf die Fahrradbrücke ?Cykelslangen“ in Kopenhagen, die ausschlie?lich für den Radverkehr genutzt werden kann, die aber durch die spektakul?re Architektur gro?e Aufmerksamkeit erzeugt.
Darüber hinaus entwirft Hagemann in seiner Arbeit ein Szenario, bei dem Bahnstrecken zu grünen Korridoren werden. Die Arbeit zeigt auf, wie die Fahrt mit dem Zug von einem Labyrinth aus L?rmschutzw?nden und abgewendeten Hinterh?fen zu einer Fahrt durch einen Stadtpark entlang der Gleise werden kann. Statt im Stau im Auto oder in überfüllten Bahnhofshallen, k?nnten Nutzer:innen allt?gliche Aufgaben am Umsteigepunkt erledigen oder einfach durch die grüne Umgebung schlendern. Gewonnen werden kann die Pendelzeit als aktiv nutzbare Lebenszeit.
Zur Auszeichnung:
Der ALR Hochschulpreis zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus, die sich mit innovativen L?sungen für l?ndliche R?ume in Niedersachsen auseinandersetzen. Der Wettbewerb pr?miert kreative und anwendungsorientierte Ans?tze, die zur zukunftsf?higen Entwicklung beitragen.
Neben den gemeinsamen dafabet888官网,大发dafa888 widmeten sich die jeweiligen Sektionen ihren fachspezifischen Themen: Die Sektion Landschaftsarchitektur setzte ihren Schwerpunkt auf KI-gestützte Systeme zur Gestaltung von Au?enr?umen. Fachvortr?ge und Workshops beleuchteten Themen wie algorithmische Modellierung, KI-gestützte Geb?udeerkennung und Computational Planting-Methoden. Ein besonderes Highlight war der Vortrag des US-amerikanischen Experten Chris Landau, der ma?geschneiderte digitale Tools zur Optimierung ?kologischer und gestalterischer Anforderungen vorstellte.
Parallel dazu behandelte die Sektion Pflanzenbau und Landwirtschaft Anwendungen von KI in der landwirtschaftlichen Produktion und Forschung. Themen wie digitale Zwillinge, die Erkennung von Pflanzenkrankheiten und die Integration von KI in Steuer- und Regelsysteme zeigten, wie technologische Innovationen die Branche nachhaltig ver?ndern k?nnen. Zus?tzlich wurden am Standort Haste Forschungsprojekte zur Lebensmittelproduktion vorgestellt, darunter die Verwendung von Pflanzenbl?ttern in Lebensmittelinnovationen.
Genauere Informationen zu den einzelnen Sektionen sowie Fotos (Quelle: Meckel Fotodesign) der Veranstaltung finden Interessierte hier: https://netcase.hs-osnabrueck.de/index.php/s/eG4tRzYM7mBemqk.
]]>?Die Auszeichnung ist für mich eine besondere Ehre und eine Best?tigung für meinen Ansatz, Studierende praxisnah und mit Blick auf die reale Berufswelt auszubilden“, sagt Prof. Dr. Frank Balsliemke. ?Denn die Studierenden auszubilden und ihnen zu helfen, sich zu Pers?nlichkeiten und Fachkr?ften zu entwickeln, ist aus meiner Sicht die wichtigste Aufgabe für Lehrende. Daran versuche ich meine Lehre auszurichten.“
Theoretische Grundlagen praxisnah in und mit Unternehmen vermitteln
Balsliemkes Fachgebiet ist das Produktionsmanagement, die Produktionsplanung und -steuerung und insbesondere das Lean Management und das Toyota Production System. Es geht darum, Abl?ufe in Unternehmen effizienter zu gestalten, um damit Unternehmen fit für ihre jeweiligen Herausforderungen zu machen. Das Toyota Production System ist das Originalmodell dieses Ansatzes.
Um diese Ideen zu vermitteln, gestaltet Balsliemke seine Module so, dass sie aus den notwendigen theoretischen Grundlagen und deren unmittelbaren praktischen Anwendung bestehen. In den Grundlagen geht es um die allgemeinen Fragen: Was ist Produktionsmanagement? Was ist Logistik und was macht letztere so bedeutend für die regionale, nationale und weltweite Wirtschaft?
?Daneben ist es in Produktion und Logistik absolut notwendig, dass die Studierenden lernen und erfahren k?nnen, dass konkret mit Zahlen, Daten und Fakten gearbeitet werden muss: Kosten, Qualit?t, Durchlaufzeiten, Best?nde. Diese werden dann jeweils immer umfangreich durch praxisorientierte ?bungsaufgaben, praktische ?bungen, Fallstudien, Gastvortr?ge und Exkursionen begleitet“, erl?utert Balsliemke.
Praxisbezug und aktuelle Lehrinhalte
Balsliemke ist überzeugt, dass die reine mündliche oder schriftliche Vermittlung von Wissen allein nicht zu einem Erkenntnisgewinn führt: ?Aus meiner Sicht gilt: h?ren, sehen, anfassen, selbst machen und erleben. Ich gehe mit den Studierenden dorthin, wo die Herausforderungen sind: Projekte, Exkursionen, Praxisbeispiele.“ Nach seiner Auffassung werden auf diese Weise die berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen nahezu automatisch vermittelt.
Sehr wichtig für den Bezug zur Praxis ist eine entsprechende Aktualit?t der Lehrinhalte, damit sie den aktuellen Anforderungen und Trends in der Arbeitswelt entsprechen. Um diese den Studierenden weitergeben zu k?nnen, besucht Balsliemke regelm??ig selbst innovative und hoch effiziente Produktionsst?tten, wie beispielsweise zuletzt das Montagewerk Burnaston bei Derby in Gro?britannien, wo der Toyota Corolla gebaut wird.
Vermittlung von Praktika und Abschlussarbeiten erleichtert Jobeinstieg
Die ausgezeichneten Preistr?ger haben sich allesamt in der Lehre engagiert, aber auch darüber hinaus. Sie sollen demnach auch als Wegbereiter für die Karrieren der angehenden Fachkr?fte fungieren. Balsliemkes gro?es Netzwerk aus regionalen und internationalen Unternehmen erm?glicht es seinen Studierenden, Projekt- und Abschlussarbeiten direkt vor Ort zu schreiben. So knüpfen sie wertvolle Kontakte und erhalten einen optimalen Einstieg in ihre berufliche Karriere. Hierbei betreut Balsliemke nicht nur die Arbeiten, sondern vermittelt in seinen Modulen auch F?higkeiten, die über das Fachgebiet hinausreichen. Hierzu z?hlt die St?rkung der Kommunikationsf?higkeiten, Teamarbeit, Probleml?sungsf?higkeiten oder auch Führungsqualit?ten.
Zudem unterstützt er Studierende bei Bewerbungen und ber?t, wie der Jobeinstieg gelingen kann.
Zur Person:
Seit 2011 ist Prof. Dr. Frank Balsliemke Professor der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück mit dem Lehrgebiet ?Betriebswirtschaftslehre, Lebensmittelproduktion“. Er ist insbesondere im Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen t?tig und fungierte mehrere Jahre als Studiengangssprecher. Er war auch daran beteiligt, den Studiengang ?Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion“ wieder neu zu entwickeln. Dieser soll zum Wintersemester 2025/2026 starten und ersetzt den bisherigen Studiengang ?Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittel/Agrar“.
Zur Auszeichnung:
In insgesamt vier Kategorien verleiht die Stiftung j?hrlich den Titel ?Professor des Jahres“ und ehrt damit die Hochschullehrer*innen, die sich in besonderer Weise für ihre Studierenden einsetzen. Nur mit einer Nominierung k?nnen Lehrende an diesem Wettbewerb teilnehmen. Die Jury erwartet eine ganze Reihe von Referenzen sowie Evaluationsergebnisse und stellt einen Fragenkatalog zusammen, den die Teilnehmer*innen beantworten müssen.
Weitere Informationen zum Ablauf, zur Jury und zur UNICUM Stiftung gibt es an dieser Stelle: https://professordesjahres.de/
]]>Geschmack allein reicht nicht
Leuchtend rot, knackig, saftig und ein frischer, sü?licher Geschmack, so beschreibt Aldi Süd den neu entwickelten Apfel. Der Discounter stieg vor rund vier Jahren in das Projekt ein, die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und die ZIN arbeiten bereits l?nger an der Entwicklung und darüber hinaus in weiteren Projekten zusammen. Insgesamt dauerte es etwa 20 Jahre, um die neue Sorte zu entwickeln. Wie bei vielen anderen Produkten reicht auch in der Apfelzüchtung nicht allein ein Merkmal, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Wichtig ist beispielsweise auch, ob der Apfel sich gut lagern l?sst, damit er nicht nur für ein paar Monate im Jahr zu kaufen ist. Darüber hinaus spielt die Optik eines Apfels eine Rolle und nicht zuletzt auch die Vermarktungsstrategie. Dabei bringen alle Kooperationspartner ihre Expertise in das Projekt: ?Die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück war vor allem für die Forschung verantwortlich, die ZIN hat unter anderem dazu beigetragen, dass die ?pfel auch in der Masse produziert werden k?nnen. Die beste Forschung nützt aber nichts, wenn die ?pfel nicht auf den Markt kommen. Deswegen profitieren wir, wenn wir die entsprechenden Partner haben – wie in diesem Fall Aldi Süd.“
20 Jahre Forschung und Teamarbeit bis zur Marktreife
Dass es sich bei dieser Apfelzüchtung um ein weiteres erfolgreiches Beispiel aus der Apfelforschung der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück handelt, zeigt ein Blick in die jüngere Vergangenheit: Im Herbst 2020 wurde die Apfelsorte ?Deichperle“ vorgestellt. Weniger als zwei Jahre sp?ter verkündete die dafabet888官网,大发dafa888, dass die europaweit ersten offiziellen allergikerfreundlichen Apfelsorten auf die Forschungsarbeit von Prof. Dr. Werner Dierend und seinem Team zurückgehen. Wie bei vorangegangen Projekten ist auch der Erfolg dieses Projekts auf die Arbeit von vielen Personen zurückzuführen, wie Dierend betont: ?Ich nehme diese Auszeichnung stellvertretend für ein gro?es Team innerhalb der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück entgegen. Für die erfolgreiche Züchtung sind viele Faktoren entscheidend – fachlich hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wesentlicher Bestandteil.“ Dazu geh?ren die Mitarbeitenden aus dem Obstbau, die für die Versuche der Apfelzüchtung mitverantwortlich sind. Darüber hinaus waren Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen, unter anderem der ?kotrophologie, Teil einer festgelegten Gruppe, die zu verschiedenen Zeitpunkten an einer sensorischen Beurteilung teilnahmen, einem sogenannten Panel.
Nicht zu vergessen sind die Studierenden aus den unterschiedlichen Studieng?ngen. Mit ihren praxisnahen Projekt- und Abschlussarbeiten tragen sie ebenfalls zum Erfolg von Forschungsprojekten bei. So hat sich im letzten Jahr eine Projektgruppe aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel mit der Eignung neuer ZIN-Apfelsorten für die Herstellung von Apfelkuchen besch?ftigt.
Zum ECR Award
Efficient Consumer Response Award, kurz ECR Award, ist die ?ffentliche Auszeichnung und Wertsch?tzung von unternehmensübergreifender Zusammenarbeit, die Vorbild-Charakter für die Optimierung der Wertsch?pfung zur Steigerung des Kundennutzen hat.
Beteiligt waren die dafabet888官网,大发dafa888 Van Hall Larenstein, die Berner Fachhochschule, die dafabet888官网,大发dafa888 für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, die Georg-August-Universit?t G?ttingen, die Freie Universit?t Berlin, die Fachhochschule Südwestfalen und die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück als Gastgeber.
Erster Tag gepr?gt von Vortr?gen und Posterpr?sentationen
Am ersten Tagungstag wurden wissenschaftliche Projekt- und Abschlussarbeiten von 16 Studierenden in Form von Vortr?gen und Postern vorgestellt und anschlie?end diskutiert. Die nachfolgenden Diskussionen verliefen sehr konstruktiv und waren weitestgehend von studentischen Fragen gepr?gt. Die Leistungen wurden durch die Lehrenden der anwesenden Universit?ten und dafabet888官网,大发dafa888 bewertet und mit Preisen der Sponsoren der Tagung belohnt.
Den ersten Platz erhielt Till Henner Ramm von der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück für die Pr?sentation seiner Bachelorarbeit, in der er die ?Verkaufspsychologie bei Pferdefutter“ (Betreuer*in: Prof. Dr. Heiner Westendarp, Laura Bunk) untersuchte. Er kl?rt darüber auf, dass Pferdehalter beim Kauf von Futtermitteln stark durch psychologische Effekte wie kognitive Verzerrungen und das Vertrauen der K?ufer in eine ihnen bekannte Marke beeinflusst werden. Obwohl die Qualit?t des Futters als wichtigstes Kaufkriterium genannt wird, zeigt seine Arbeit, dass die Verkaufspsychologie eine wesentliche Rolle w?hrend des Kaufprozesses spielt. So wird zum Beispiel der Dunning-Kruger-Effekt beschrieben, welcher oft zu einer ?bersch?tzung des eigenen Wissens der Pferdehalter führt. Die Arbeit verdeutlicht, dass ein Bewusstsein für die Anf?lligkeit von systematischen Denkfehlern seitens der K?ufer geschaffen werden muss.
Den zweiten Platz belegte Elena Karth?user, ebenfalls von der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, mit ihrer Masterarbeit zum Thema ?Auswirkungen der ?nderung der Gebührenordnung für Tier?rzte auf die Pferdehaltung“ (Betreuer: Dr. Florian Sitzenstock, Prof. Dr. Ralf Wa?muth). Auf dem dritten Platz landete Madeline Meyer von der Universit?t Hohenheim mit ihrer Dissertation über die ?Kompostierung als eine nachhaltige Nutzungsm?glichkeit von Pferdemist unter hygienischen Aspekten“.
Neben den Auszeichnungen für die Vortr?ge wurden auch die Posterpr?sentationen bewertet und pr?miert. Den ersten Platz in dieser Kategorie sicherte sich Mona Serena Otte, Absolventin der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, mit ihrem Poster “Zur Problematik des unbeabsichtigten Dopings - Umfrage an Tier?rzte, Reiter und Turnierfachleute “ (Betreuer*in: Prof. Dr. Heiner Westendarp, Franziska Wojewski). In ihrer Masterarbeit fand sie heraus, dass die Ursachen des unbeabsichtigten Dopings nicht nur die Unwissenheit über Risiken durch dopingrelevante Substanzen, sondern auch die generelle Unkenntnis über Anti-Doping-und-Medikamentenkontroll-Regeln (ADMR) sind. Hier sei mehr Aufkl?rung aller Beteiligten im Pferdesport notwendig.
Den zweiten Platz belegte Harald Unseld von der dafabet888官网,大发dafa888 für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen mit seinem Poster über die ?M?glichkeiten zur Ermittlung und Optimierung von Stallluftfaktoren insbesondere Staub”. Den dritten Platz erlangte das Poster von Iulia Zaharia von der dafabet888官网,大发dafa888 Van Hall Larenstein mit dem Titel “In the Judges Eye: Visual Search Patterns of Dressage Judges”.
Weitere pr?sentierte Abschlussarbeiten thematisierten unter anderem Verhaltensforschungen in Form eines “Novel Object Tests”, das Entwurmungsmanagement von Jungpferden und den Einsatz von KI bei der ?berwachung von Fohlen.
Als Vorbereitung auf den zweiten Tagungstag fanden für die Studierenden und Lehrenden der teilnehmenden dafabet888官网,大发dafa888n und Universit?ten verschiedene Workshops statt.
In den eingeteilten Gruppen wurden verschiedene Themenschwerpunkte bezüglich der Zukunft des Pferdesportes rund um Zucht, Digitalisierung, Medien, Turnierveranstaltungen und Tierwohl diskutiert. Ziel der Workshops war es, interessante und vor allem kritische Fragen für die G?ste der Talkshow am darauffolgenden Tag zu formulieren, um weitere Perspektiven auf die Zukunft des Pferdesports betrachten zu k?nnen.
Gemeinsame Exkursion zur Anlage Riesenbeck International
Am zweiten Tag besuchten alle Teilnehmenden die Anlage Riesenbeck International. Vor Ort wurden Führungen durch Charlotte B?meke, selbst Studentin der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und Mitarbeitende in Riesenbeck, und den Gesch?ftsführer Karsten Lütteken selbst durchgeführt. Die Teilnehmenden durften tiefe Einblicke in das Management der Anlage, dafabet888官网,大发dafa888 und die dortigen Turnier- und Trainingsm?glichkeiten erhalten. Riesenbeck International geh?rt aufgrund seiner langen Tradition und vielf?ltigen dafabet888官网,大发dafa888 zu einem der relevantesten Standorte des Pferdesports.
Des Weiteren war Physiotherapeutin Imke Schuon vor Ort. Sie hielt einen Vortrag über das Funktionelle Bewegungstraining für Reiter und brachte den Teilnehmenden die Wichtigkeit der K?rperwahrnehmung n?her. Durch spielerische ?bungen wurde ein Einblick in das K?rperempfinden des Pferdes gegeben. Nicht nur die Fitness des Pferdes ist relevant, sondern auch das Training des Reiters am Boden, um den aktiven Prozess des Reitens für das Pferd so angenehm wie m?glich zu gestalten und eine Verbesserung der Koordination und Hilfengebung zu erzielen.
Zum Mittag trafen alle im Parkhotel Surenburg ein. Hier fand die Talkshow zum Thema ?Das Pferd und der Pferdesport 2035“ statt. G?ste der Talkshow waren Thies Kaspareit Abteilungsleiter für Ausbildung und Wissenschaft bei der FN, ebenfalls Karsten Lütteken, Zuchtleiter des Westfalen Verbands Thomas Münch, Tierarzt Dr. Sebastian Bartke, Springreiter Philipp Hartmann und FN Tier?rztin Dr. Enrica Zumnorde-Mertens. Bekannte Gr??en rund um das Thema Turniersport, Pferdegesundheit, Zucht und Veranstaltungsmanagement, womit eine allumfassende Perspektive auf den Pferdesport gegeben werden konnte. Moderiert wurde die Talkshow durch Simone Steinhorst.
Der Fokus der Talkrunde lag auf den Einsch?tzungen und Erfahrungen der G?ste zum Thema “Pferdesport im Jahr 2035”, sowie der Darstellung des Sports in den Medien und der damit verbundenen Kritik von au?en. Diskutiert wurden au?erdem die Zuchtziele des modernen Reitpferdes, die Sicherung des Tierschutzes und infolgedessen der Umgang mit tierschutzwidrigem Verhalten. Des Weiteren wurden digitale L?sungen zur Unterstützung des Reitsports, sowie der Werterhalt und die Wertevermittlung an die Nachwuchsreiter thematisiert.
Mit Blick auf die Zukunft soll eine gesunde Basis für den Pferdesport geschaffen werden. Den pferdebegeisterten Menschen soll der Einstieg in den Reitsport vereinfacht und die Passion Pferd erhalten werden. Eine bessere Aufkl?rung über das Erkennen des Tierwohls liegt den G?sten besonders am Herzen. Abschlie?ende Wünsche der G?ste waren gemeinsame Akzeptanz und sowohl das miteinander als auch das voneinander lernen.
Pl?doyer für Tierwohl der Pferde
Der Slogan der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück lautet: Wir für Morgen! Dies spiegelte sich in allen Vortr?gen, Gespr?chen und Diskussionen wieder und alle sind sich einig: Das Pferdewohl muss an erster Stelle stehen!
Es muss Verantwortung übernommen werden und L?sungsans?tze geschaffen, um die Balance zwischen der Pferdehaltung und der Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und den Medien wieder- herzustellen. Das Tierwohl muss im Rahmen der Digitalisierung noch st?rker im Fokus stehen und es liegt an allen, durch Forschungen, konstruktive Gespr?che und eben solche Tagungen in einen relevanten Austausch zu gehen. Die Partnerschaften der Universit?ten und dafabet888官网,大发dafa888n müssen intensiviert und internationaler werden, um ein Netzwerk zu schaffen, dass es sich zur Aufgabe macht, die Pferde und dessen Wohlbefinden für alle sichtbar zu machen. Nicht nur die Kommunikation zwischen Fachleuten, sondern auch eine Kommunikation mit der Gesellschaft soll st?rker im Fokus stehen.
Ein besonderer Dank geht an Till Henner Ramm, Merle Severit und Charlotte B?meke für die Organisation der Tagung.
Der Tagungsband kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden:
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Am Computer entwickelt, auf dem Feld getestet
In der Bachelorarbeit werden verschiedene Strategien zur Befahrung von Feldern bei unterschiedlichen Anbaumethoden verglichen. Ein Beispiel: Bei der herk?mmlichen Methode f?hrt der Traktor immer wieder unterschiedliche Spuren über das Feld, was mehr Bodenfl?che belastet und zu Bodenverdichtung führt. Im Gegensatz dazu werden bei der Methode des Controlled Traffic Farming immer die gleichen Fahrspuren genutzt, sodass der Boden dazwischen geschont wird. Durch diesen Vergleich l?sst sich untersuchen, welche Methode für die Bodengesundheit besser ist und langfristig die Ertr?ge steigert.
Orth entwickelte einen digitalen Zwilling, um die Realit?t m?glichst detailgetreu im Modell abzubilden. Dies vereinfacht die Forschung, weil Zeit, Kosten und Ressourcen gespart werden. Dadurch lassen sich verschiedene Szenarien durchspielen und schnell anpassen, beispielsweise Reifendrücke und Fahrzeuggewichte. Hierdurch k?nnen die befahrenen Fl?chen und Fahrgassen sowohl bei herk?mmlichen Methoden als auch bei neuen Ans?tzen wie dem ?Widespan Controlled Traffic Farming“ berechnet und optimiert werden. Beim ?Widespan Controlled Traffic Farming“ werden s?mtliche Arbeitsger?te, wie S?maschinen, Pflanzenschutzger?te oder Erntemaschinen, an einem Tr?gerfahrzeug befestigt und geführt. Dadurch entstehen feste Fahrspuren und der übrige Boden bleibt unberührt und vor Verdichtung geschützt.
Dies kann die Bodengesundheit, Wasseraufnahme und Wurzelentwicklung der Pflanzen verbessern und somit langfristig den Ertrag und die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft steigern. ?Meine Berechnungen wurden schon bei einem landwirtschaftlichen Betrieb eingesetzt und das erste Feedback war sehr positiv“, berichtet Orth. Durch sein Berechnungsmodell l?sst sich zudem die potenzielle Bodensch?digung durch Verdichtung absch?tzen. So kann der Anbau von Nutzpflanzen im Jahresverlauf effizienter gestaltet werden.
Prof. Hubert Korte, Professor für Landtechnik an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, betreute die Bachelorarbeit und lobt die Anwendbarkeit der Arbeit: ?Ferdinand Orth hat nicht nur einen Aspekt beleuchtet, sondern eine sehr allumfassende Analyse. Sehr erfreulich ist, dass es bereits auf Betrieben getestet wurde. Gleichzeitig bietet die Arbeit einen guten Start für weitere Forschung.“
Zum Hintergrund:
Die CLAAS Stiftung wurde 1999 gegründet und verleiht seitdem j?hrlich die Helmut Claas-Stipendien, Bonuspreise und internationale Preise.
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Die Universit?t Osnabrück und die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück waren durch die Moderation von Dr. Tina Frank und Prof. Dr. Olaf Hemker vertreten. Die Vortragenden kamen aus unterschiedlichen Fachgebieten. Michael Kipsieker von HI Nord führte in die Veranstaltung ein und definierte die Begriffe Starkregen- und Hochwasserereignisse. Der anschlie?ende Vortrag von Christian Siemon (HGN Beratungsgesellschaft mbH) zeigte eindrucksvolle Bilder des Starkregenereignisses in Braunschweig im vergangenen Jahr und sprach über die dazugeh?rige Starkregengefahrenkarte sowie kommunale Anpassungsstrategien. Clarissa Beckk?tter schloss mit Ihrem Vortrag an die Thematik an und zeigte dem Publikum die Vorgehensweise der Stadt Osnabrück bei der Starkregenvorsorge.
Nach der Kaffeepause folgte der Vortrag von Melanie Hoffmann, ?Bodenschutz als wichtiges Element in der Klimaanpassungsstrategie des Landkreises Osnabrück“, welcher die zwei priorit?ren Ma?nahmen des Landkreises Osnabrück erl?uterte: erstens die Sensibilisierung für den Bodenschutz und zweitens die Starkregenvorsorge-Beratung. Stefan Simon von der Unteren Bodenschutzbeh?rde und Audrey Averdiek von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erl?uterten, die aktuelle Vorgehensweise der zust?ndigen Beh?rden bei Erosionsereignissen auf landwirtschaftlich genutzten Fl?chen im Landkreis Osnabrück. Nach der Mittagspause startete Hermann D?rmann mit seinem Praxisbericht. Der Landwirt aus dem Osnabrücker Hügelland setzt seit Jahrzehnten Erosionsschutzma?nahmen wie z. B. Mulchsaat auf seinen landwirtschaftlichen Fl?chen um.
Den Abschluss der Vortragenden machte Dr. Dominik Tamke von der forstlichen Standortkartierung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Herr Dr. Tamke stellte in seinem Vortrag die Frage, ob durch den Klimawandel geschw?chte W?lder Schutz bei Starkregenereignissen bieten. Hierbei ging es vor allem um den Wasserhaushalt im Wald und die standortgerechte klimaangepasste Baumartenwahl. In der darauffolgenden Abschlussdiskussion ging es um Transferl?sungen und die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Beh?rden bzw. den Betroffenen bei Starkregenereignissen.
Die Veranstaltung wurde von über 100 Teilnehmenden besucht und durch zahlreiche Fragen und Diskussionsbeitr?ge bereichert. Der Bodenwissenschaftliche Ehemaligenverein Osnabrück e.V. bedankt sich bei den Sponsoren Ahlenberg Ingenieure (Dominik Schroer) und dem IFUA Bielefeld (Lutz Makowsky) für die finanzielle Unterstützung.
]]>Barrierefrei ins Geb?ude – Studierende setzen auf praxisnahe Inklusion
Unter dem Motto ?Projektwerkstatt – WIR in der Gesellschaft“ wurde Inklusion zu einem zentralen Thema der Blockwoche. Eine Gruppe aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen erarbeitete dabei Konzepte, die den barrierefreien Zugang zu Geb?uden neu denken und dabei besonders praxisnah auf die Bedürfnisse der Zielgruppen eingehen. In enger Zusammenarbeit mit Betroffenen entwickelten die Studierenden L?sungen, die nicht nur auf technischer Ebene überzeugen, sondern auch die zwischenmenschlichen Aspekte berücksichtigen. Ihre zukunftsweisende Arbeit fand gro?en Anklang, und die Gruppe wurde mit dem ersten Platz und einem Preisgeld von 500 € ausgezeichnet.
Technologische Kreativit?t – Ein Wickelautomat für Zylinderspulen
Auch der Bereich Technik und Design kam in der Blockwoche nicht zu kurz. Ein Projekt, das viel Aufmerksamkeit auf sich zog, war die Entwicklung eines Wickelautomaten für einlagige Zylinderspulen. Studierende nutzten den 3D-Druck, um einen voll funktionsf?higen Prototyp zu entwerfen, der nicht nur in Theorie überzeugt, sondern auch in den Laboren des Campus Westerberg direkt zur Anwendung kommen wird. Für die teilnehmenden Studierenden bot das Projekt eine seltene Gelegenheit, praktische technische Herausforderungen in einem experimentellen Umfeld zu l?sen und dabei mit neuen Materialien und Designs zu arbeiten.
Nachhaltige Architektur – Workshop für Geb?ude der Zukunft
Das Thema Nachhaltigkeit zog sich durch viele der Projekte, und ein besonders kreativer H?hepunkt war der Innovations-Workshop ?Nachhaltige Geb?ude für Mensch und Maschine“. Mithilfe von Design Thinking und LEGO?? SERIOUS PLAY?? entwarfen die Teilnehmenden Konzepte für umweltfreundliche und multifunktionale Geb?ude, die gleicherma?en den Bedürfnissen von Mensch und Natur gerecht werden sollen. Die kreativen Methoden brachten eine beeindruckende Vielfalt an Ideen hervor – von nachhaltigen Lernr?umen über modulare Agrarfl?chen bis hin zu Wohn- und Arbeitskonzepten, die durch Flexibilit?t und Umweltfreundlichkeit bestechen.
Nachhaltige Stadtentwicklung – Die Terrabox als L?sung für st?dtisches Kompostieren
Der Umweltgedanke fand auch bei dem Vortrag von Terrabox eine begeisterte Zuh?rerschaft. Joni, der Gründer der Terrabox, stellte seine Vision für nachhaltiges und einfaches Kompostieren in st?dtischen R?umen vor. Die Terrabox ist eine Wurmbox, die sich ideal für kleinere, urbane R?ume eignet und auf natürliche Weise organische Abf?lle in fruchtbare Erde verwandelt. Unter dem Motto ?Boden erleben“ lud Joni die Teilnehmenden ein, den Kreislauf der Natur auf spielerische Weise zu entdecken und so mehr über die Potenziale nachhaltiger Abfallwirtschaft zu erfahren. Besonders spannend war der pers?nliche Einblick in Jonis Gründungsgeschichte, die zeigte, wie eine einzelne Idee zu einem vielversprechenden Gesch?ftsmodell werden kann. Die Teilnehmenden gingen inspiriert und mit frischen Ideen für eigene Projekte aus dem Workshop.
Neue Ideen für die Gesundheitsbranche – Die Healthcare Startup Week
Ein weiterer H?hepunkt war die OHA Healthcare Startup Week, die sich aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen widmete. Die Studierenden entwickelten mit Design Thinking innovative Gesch?ftsmodelle, die Themen wie Rückenschmerzen und alternative Versorgungskonzepte aufgreifen. Die Healthcare Startup Week bot den Teams eine Plattform, um realistische Probleml?sungen zu entwerfen und gleichzeitig kreative Denkans?tze auszuprobieren. Der interdisziplin?re Austausch und die gemeinsame Arbeit an zukunftsweisenden Gesundheitsl?sungen lie?en die Teilnehmenden neue Perspektiven gewinnen.
Die Emsland Startup Challenge – Ein Design Thinking Sprint für Megatrends
Die Emsland Startup Challenge brachte Teilnehmende dazu, Ideen für die gro?en Themen unserer Zeit zu entwickeln. In einem intensiven Design Thinking Sprint arbeiteten die Studierenden an innovativen Ans?tzen für aktuelle Megatrends, die sie anschlie?end vor einer Jury aus Expert*innen des Start-up-?kosystems pr?sentierten. Die Vielfalt der vorgestellten Ideen reichte von digitalen L?sungen bis hin zu nachhaltigen Produktideen. Die Teams hatten so die M?glichkeit, wertvolles Feedback aus der Praxis zu erhalten und ihre Gründungsideen weiterzuentwickeln. ?Es war inspirierend, zu sehen, wie aus ersten Ans?tzen konkrete Konzepte wurden, die Potenzial haben, einen echten Unterschied zu machen,“ so ein Jurymitglied.
Junge Perspektiven – Die BBS Haste zu Besuch im RISE
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Schüler*innen der BBS Haste. Die jungen Besucher*innen lernten nicht nur den Studiengang Ern?hrungswissenschaften kennen, sondern auch die vielf?ltigen M?glichkeiten, die das RISE für eigene Gründungsprojekte bietet. (Für viele Schüler*innen war dies die erste Begegnung mit dem Thema Gründung, die bei vielen von ihnen den Wunsch weckte, eigene Ideen weiterzuverfolgen und sp?ter vielleicht selbst als Gründerinnen t?tig zu werden und vor allem an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück zu studieren.)
Fazit: Eine Woche voller Inspiration, Wachstum und Engagement
Die Blockwoche im RISE zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig die Interessen und F?higkeiten der Studierenden an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück sind. Die Woche war ein kreativer Schmelztiegel, in dem aus Ideen konkrete Pl?ne und aus Herausforderungen innovative L?sungen wurden. Sie bot Raum für interdisziplin?ren Austausch, kreative Arbeitsmethoden und das Erleben von Teamgeist und Inspiration.
Das RISE bedankt sich bei allen Teilnehmenden, die diese Woche mit ihrem Enthusiasmus und Ideenreichtum zu einem Erfolg gemacht haben, und freut sich bereits auf die n?chste Blockwoche. Auch künftig will das RISE darin unterstützen, dass Ideen verwirklicht werden und sie durch mutige Projekte die Zukunft mitgestalten.
Weitere Informationen und Kontakt
Interessierte k?nnen sich für zukünftige dafabet888官网,大发dafa888 oder bei Fragen an Jana von H?ne j.von-hoene@hs-osnabrueck.de wenden.
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Gesellschaftlich relevantes Thema Ern?hrung vorantreiben
In drei kurzen Gru?worten gratulierten Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ern?hrungskommunikation und Versuchsbetriebsbeauftragte sowie Dr. Sabine Schopp, Gesch?ftsführendes Vorstandsmitglied der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten sie ihre Sichtweise auf die letzten 20 Jahre und freuten sich über die gelungene Etablierung zu einem Leuchtturm der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und -zubereitung sowie der Ern?hrungs- und Verbraucherbildung.
Stellvertretend für die Klaus- und Rut Bahlsen Stiftung war Dr. Sabine Schopp vor Ort. Neben der Finanzierung des Baus wurden seit 2004 viele weitere Projekte im Hochschulbetrieb durch Stiftungsmittel gef?rdert. Schopp lobte die inhaltlich wichtige Arbeit, die seit Beginn im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen von den Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden geleistet wird: ?Bei der Gründung war das Ziel, optimale Lehr- und Forschungsbedingungen zu erm?glichen - das ist gelungen. Gleichzeitig profitieren seit jeher auch die Studierenden von diesen sehr guten Voraussetzungen. Die Hilfe aller Beteiligten war und ist notwendig, um die vielseitige und gesellschaftlich relevante Ern?hrungs- und Verbraucherbildung mit ihren Bezügen zu Nachhaltigkeit und Lebensmittelproduktion voranzutreiben.“
Dass hier weiterhin gro?er Bedarf besteht, zeigte der Festvortag ?Bildung nachhaltig genie?en“ von Dr. Stefan Storcksdieck genannt Bonsmann. Er gab insbesondere vertiefte Einblicke in eine Studie aus dem Jahr 2020, indem die Ern?hrungskompetenz der erwachsenen Bev?lkerung in Deutschland beleuchtet wurde. Ein Fazit lautete, dass eine soziale Ungleichheit im Ern?hrungsverhalten sichtbar ist. Insbesondere junge Menschen haben demnach einen besonders hohen Anteil an unzureichender Ern?hrungskompetenz.
Im Anschluss blickten zwei ehemalige Professorinnen auf die Entstehungsgeschichte und die weitere Entwicklung des WABE-Zentrums zurück. Anschlie?end entwarfen drei aktuelle Professorinnen Zukunftsszenarien für den Lehr- und Versuchsbetrieb. Prof. Dr. Dorothee Straka, die durch das Programm führte, konnte dabei sowohl auf die Vergangenheit zurückblicken als auch ihre Zukunftsideen aufzeigen. Straka ist seit 2012 Versuchsbetriebsbeauftragte und hat die jüngere Vergangenheit mitgestaltet: ?Das WABE-Zentrum Klaus Bahlsen ist dank der Unterstützung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung und die dafabet888官网,大发dafa888 ein wichtiger Ort für Wissenschaftskommunikation für die Region Osnabrück und darüber hinaus. Dies zu gestalten, soll zukünftig noch st?rker auch für unsere Studierenden erfahrbar sein.“
Gewinnerinnen des Klaus Bahlsen Preises decken grüne Wertsch?pfungskette ab
Im Rahmen der Jubil?umsveranstaltung fand auch die Preisverleihung des Klaus-Bahlsen-Preises 2024 statt. Drei Studentinnen aus den Studieng?ngen ?Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel“, ?Angewandte Pflanzenbiologie“ und ??kotrophologie“ wurden für ihre jeweilige Bachelorarbeit ausgezeichnet.
Den ersten Platz belegte Lena Kuschel, die in ihrer Abschlussarbeit ihr eigene Gesch?ftsidee ?RAWRY“ evaluierte. Kuschel skizzierte die Herstellung der veganen, glutenfreien und zuckerfreien "RAW Cakes im Glas" und analysierte zudem das Marktpotential.
Carina Hartfiel konnte mit ihrer Bachelorarbeit aus dem Studiengang ??kotrophologie“ den zweiten Platz erzielen. Sie entwickelte zwei verschiedene Molkedrinks und führte Befragungen zur Beliebtheit und Akzeptanz durch. Es zeigte sich, dass beide Drinks grunds?tzlich gut angenommen werden. Der Molkedrink, der mit Erdbeeren und weiteren Früchten hergestellt wird, wurde insgesamt positiver bewertet als der Molkedrink, der unter anderem mit Spinat und Ingwer zubereitet wurde.
Den dritten Platz belegte Lea Maria Barbara Wittmann aus dem Studiengang ?Angewandte Pflanzenbiologie“. Wittman untersuchte, welche Faktoren die Hohlstrunkigkeit bei Brokkoli beeinflussen und legte den Fokus hierbei vor allem auf die H?he und Verteilung des Stickstoffangebots.
Thematisch bildeten die drei Absolventinnen mit ihren Abschlussarbeiten die Wertsch?pfungskette der Lebensmittel aus ihrer jeweiligen besonderen Fachperspektive ab und überzeugten durch eine hohe Qualit?t. ?Es freut mich, dass wir erneut drei hervorragende Abschlussarbeiten pr?mieren konnten. Die Arbeiten haben einen sehr hohen Praxisbezug und liefern wichtige Erkenntnisse, an denen weiter geforscht werden kann“, erkl?rt Prof. Dr. Dorothee Straka.
Abschlie?end konnten sich die G?ste bei einem Poster-Walk einen Eindruck von der Historie des WABE-Zentrums machen und mehr über aktuelle Projekte erfahren. Darüber hinaus wurden das Studierendenprojekt ?WABE-Schichtk?se“ und die Software zur Digitalisierung des Qualit?tsmanagements im WABE-Zentrum vorgestellt.
Hintergrund Klaus Bahlsen Preis
Seit 2004 pr?miert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ern?hrungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung f?rdert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ern?hrungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung besch?ftigen.
]]>Speaker inspirieren mit nachhaltigen und technologischen L?sungen
Im Anschluss an die Vorstellungsrunde der Projekte boten die Speaker spannende Einblicke in die Zukunft nachhaltiger Technologien. Dr. Phil Patock, Gesch?ftsführer von noxt! engineering, GmbH zeigte, wie ihre KI-gestützte Plattform die Planung von Windenergie revolutioniert. Mit dieser Technologie lassen sich komplexe Prognosen, wie Schallimmissions- und Schattenwurf-Gutachten, in Rekordzeit erstellen. Collen Gwizdalla, Gesch?ftsführer von freifeuer GmbH & Co. KG, pr?sentierte eine emissionsfreie Kamin-Alternative, die durch vernebeltes Wasser eine beeindruckend realistische Flammenoptik erzeugt – ein besonderes Highlight für nachhaltiges Design. Christopher Giesken, Managing Partner der pangea energy GmbH, erl?uterte, wie sektorgekoppelte Energienetze für eine klimaneutrale und preisstabile Energieversorgung sorgen k?nnen. Dabei spielen Gro?w?rmepumpen und innovative Softwarel?sungen eine zentrale Rolle. Bei kühlen Getr?nken des beliebten CAMPUSBIER der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück lie?en die Teilnehmenden den Abend in entspannter Atmosph?re ausklingen. Es wurde weiter diskutiert, genetzwerkt und an neuen Ideen gefeilt. Das Event zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll der Austausch und die Vernetzung innerhalb der Gründungsszene sind.
Workshop zur OKR-Methode
?ber das erste Let’s rise Meetups hinaus, fand zudem der erste Workshop des Semesters im RISE statt. Im Fokus stand die OKR-Methode (Objectives and Key Results), bei der die Teilnehmenden lernten, ambitionierte Ziele mit messbaren Ergebnissen zu verknüpfen. Besonders inspirierend war das Beispiel einer Teilnehmerin, die sich zum Ziel setzte, ihre Gesch?ftsidee in die Lernmodule des Semesters zu integrieren. Der Workshop bot den Studierenden eine praxisnahe Einführung in eine Methode, die sowohl im Startup- als auch im Unternehmenskontext immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Ausblick auf ein ereignisreiches Semester
Mit diesem erfolgreichen Auftakt startet das RISE voller Tatendrang in das neue Semester und blickt gespannt auf die kommenden Events und Projekte. Die positive Resonanz und das Engagement der Teilnehmenden zeigen, wie wertvoll Vernetzung und Austausch für die Gründungsszene sind. Das RISE freut sich darauf, weiterhin Studierende und Mitarbeitende der dafabet888官网,大发dafa888 auf ihrem Weg zu unterstützen, sei es bei der Ideenfindung, der Entwicklung von Gesch?ftskonzepten oder durch inspirierende dafabet888官网,大发dafa888, die den Gründergeist weiter beflügeln.
Weitere Informationen und Kontakt
Interessierte k?nnen sich für zukünftige dafabet888官网,大发dafa888 oder bei Fragen an Jana von H?ne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) wenden.
Durch zunehmende Klimaextreme wie Hitzeperioden und starke Niederschl?ge schwanken die Feuchtigkeitsgehalte in Grassilagen und Maissilagen stark, was zu variierenden Trockensubstanzgehalten (TS) führt. Dies stellt landwirtschaftliche Betriebe vor die Herausforderung, exakte Futterrationen für ihre Kühe zu berechnen. Ungenauigkeiten in den Futtermengen beeintr?chtigen die Futtereffizienz, k?nnen Stoffwechselst?rungen bei den Kühen verursachen und führen zu ungleichm??iger Milchleistung. Zudem sind die Futtermengen schwer planbar, was zu leeren Futtertr?gen oder Futterresten führt.
Die L?sung bietet die im Projekt entwickelte Sensortechnologie der Noxt Sensortec GmbH, die Trockensubstanzgehalte in Echtzeit erfasst und w?hrend des gesamten Fütterungsprozesses dynamisch anpasst. Bereits beim Einfr?sen des Futters am Silostock, w?hrend des Mischvorgangs im Futtermischwagen und beim Austrag auf dem Futtertisch wird der TS-Gehalt gemessen, sodass die Futterzusammensetzung pr?zise angepasst und homogen gemischt werden kann. Dies tr?gt nicht nur zu einer ruhigeren Herde bei, da die Kühe nicht gezielt nach bestimmten Fresspl?tzen suchen, sondern verbessert auch ihre Gesundheit und Langlebigkeit.
Im Rahmen von ?NextMix“ untersucht die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, welche Messpunkte im Futtermischwagen (sowohl bei Selbstfahrern als auch angeh?ngten Futtermischwagen) am besten geeignet sind, um den TS-Gehalt zu messen und zu überwachen. Weitere Fragestellungen betreffen die Optimierung der Mischgenauigkeit w?hrend des gesamten Mischprozesses sowie die Kontrolle und gleichm??ige Ausbringung der Totalen Mischration (TMR) auf dem Futtertisch.
Durch die praxisnahe Umsetzung auf dem Betrieb der Westrup Koch Milch GbR, die als Versuchsbetrieb dient, sollen die Ergebnisse schnell in die landwirtschaftliche Praxis überführt werden. So tr?gt das Projekt ?NextMix“ nicht nur zur Steigerung der Fütterungsgenauigkeit bei, sondern f?rdert auch die wirtschaftliche und ?kologische Nachhaltigkeit in der Milchviehhaltung.
Das Zusammenspiel von Sensortechnologie, wissenschaftlicher Expertise und landwirtschaftlicher Erfahrung schafft somit die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsf?hige Milchviehwirtschaft. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Projekts.
EIP-Agri:
EIP-Agri ist ein F?rderprogramm der EU, das Innovationen in der Landwirtschaft vorantreiben will. Das Besondere daran ist, dass der Praktiker (Landwirt etc.) im Vordergrund steht und einen aktiven Part im Projekt einnehmen muss. Das Problem, für das im Projekt eine innovative, neue L?sung erarbeitet wird, kommt vom landwirtschaftlichen Betrieb.
Auf der EIP-Niedersachsen-Homepage wird ebenfalls über das Projekt berichtet.
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Intensiver Austausch über die F?rderung von Unternehmertum
Im Anschluss an den Rundgang fand ein intensiver Austausch über die Rolle des RISE bei der F?rderung des Unternehmertums in der Region statt. Diskutiert wurden nicht nur die bisherigen Erfolge, sondern auch die Herausforderungen, mit denen junge Gründer*innen an dafabet888官网,大发dafa888n konfrontiert sind. Dazu z?hlen unter anderem der Zugang zu Finanzierungsm?glichkeiten, die Vereinbarkeit von Studium und Gründung, der Mangel an praktischem Wissen in Bereichen wie Unternehmensführung und Marketing sowie die oft fehlende Vernetzung mit relevanten Akteuren aus der Wirtschaft. Im Fokus des Gespr?chs stand die Frage, wie das RISE in Zusammenarbeit mit der IHK und anderen regionalen Partnern noch effektiver zur Unterstützung von Gründungsvorhaben beitragen kann. Die Teilnehmer waren sich einig, dass das RISE mit seinen Angeboten eine Schlüsselrolle bei der Sensibilisierung und Bef?higung von Studierenden und Mitarbeitenden für das Unternehmertum einnimmt.
Zukunftsperspektiven und Ausblick
Der Besuch der IHK verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig die F?rderung von Unternehmertum und Innovation für die Region ist. In den Gespr?chen wurde klar, dass das RISE auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Gründungsgeschehens in Osnabrück und Umgebung spielen wird.
]]>Im Anschluss stellte Shelby Long-Gr?uler den neuen Masterstudiengang ?M.Sc. Land Use Transformation“ vor, der im Sommersemester 2026 starten wird. Dieser Studiengang zielt darauf ab, Studierende zu bef?higen, sich in interdisziplin?ren Teams mit den Herausforderungen der Zukunft auseinander zu setzen und gemeinsam L?sungen für komplexe Probleme zu entwickeln. Die Basis des Studiengangs bildet das WBGU-Gutachten ?Landwende im Anthropoz?n“, welches auch die Grundlage der Talentakademie ?Talents for Green Transformation“ darstellt. Diese Talentakademie unterstützt Talente auf ihrem beruflichen Karriereweg, bis hin zur Berufungsf?higkeit an dafabet888官网,大发dafa888n für angewandte Wissenschaften. Nach der Vorstellung des Masterprogramms schlossen sich Dajana Giede-Jeppe und Ole O?enbrink an, um die Talentakademie detailliert vorzustellen.
Vier Professor:innen der Fakult?t AuL pr?sentierten anschlie?end ihre aktuellen Forschungsthemen im Zusammenhang mit der Grünen Transformation. Prof. Marie Hanusch sprach über nachhaltige Landschaftsplanung, Prof. Stephanie Krieger-Güss über Qualit?tsmanagement in der Lebensmittelkette, Prof. Andreas Ulbrich über Innovationen in der Gemüseproduktion und -verarbeitung und Prof. Nana Zubek über agrar?konomische Ans?tze.
Nach einer informativen Reihe von Vortr?gen traten die Promovierenden der Fakult?t in den Fokus. Frauke Niemeyer, Verena Dietz, Tobias Reuter, Christopher Jutz, Ines Prehn, Murielle Frerk und Torsten Schulz beeindruckten das Publikum mit ihren spannenden Forschungsthemen. Ihre Pr?sentationen waren nicht nur fachlich fundiert, sondern auch kurzweilig und gut vorbereitet.
Durch die Veranstaltung führte Dr. Michael Lütke-D?rhoff, Tandemstelleninhaber der Talentakademie, der sein Moderationsdebut mit Bravour meisterte.
Der Abend klang in einer entspannten Networking-Runde bei Getr?nken und Snacks aus. Die Resonanz war eindeutig: Solche dafabet888官网,大发dafa888 sollten h?ufiger stattfinden, um die Transparenz in der Forschungslandschaft der Fakult?t zu erh?hen. Die Veranstaltung ?1. Green Transformation Networking“ war ein hervorragender Auftakt, um dieser Forderung gerecht zu werden und den Austausch innerhalb der Fakult?t zu f?rdern.
Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame dafabet888官网,大发dafa888 und darauf, die Grüne Transformation aktiv voranzutreiben!
]]>Workshop: Pimp your Presentation – Storytelling und Powerpoint Alternativen
Im Juni fand der Workshop ?Pimp your Presentation – Storytelling und Powerpoint Alternativen“ statt. Hier lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Pr?sentationen durch den Einsatz von Storytelling-Techniken und alternativen Tools wie Prezi oder Canva aufwerten k?nnen. Der Workshop bot praktische Tipps und Tricks, um Pr?sentationen spannender und einpr?gsamer zu gestalten. Besonders im Fokus stand dabei die Entwicklung einer überzeugenden Geschichte und die visuelle Aufbereitung der Inhalte, um das Publikum nachhaltig zu begeistern.
Neues Lernen und dafabet888官网,大发dafa888n
Die Workshops boten den Teilnehmenden nicht nur die M?glichkeit, neues Wissen zu erwerben, sondern auch, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Die offene Atmosph?re im RISE f?rderte den kreativen Austausch und erm?glichte es den Teilnehmenden, voneinander zu lernen und gemeinsam innovative L?sungen zu entwickeln.
?Die Vielfalt der Workshops im RISE bietet den Teilnehmer*innen einzigartige M?glichkeiten, ihre F?higkeiten zu erweitern und neue Perspektiven zu gewinnen“, erkl?rt Vanessa Nikitin. ?Es war beeindruckend zu sehen, wie engagiert und kreativ die Teilnehmer*innen an den Aufgaben arbeiteten. Ich hoffe, dass wir sie durch diese Workshops inspirieren konnten, ihre eigenen Projekte weiterzuentwickeln.“
Ein Ort für Kreative Impulse und pers?nliches Wachstum
Das RISE StartUp!Lab der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ist ein Ort, an dem kreative Ideen gef?rdert und innovative Projekte unterstützt werden. Mit Workshops wie diesen tr?gt das RISE dazu bei, das unternehmerische Denken und Handeln an der dafabet888官网,大发dafa888 zu st?rken.
Weitere Informationen zum RISE finden sich hier: www.letsri.se
Bei Rückfragen zum RISE oder den Workshop- und Eventangeboten k?nnen sich Interessierte per E-Mail an Jana von H?ne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) wenden.
]]>Von der Methode zur Praxis
Der erste Tag begann mit einer Einführung in das LEGO? SERIOUS PLAY? Set und einer Demonstration der vielf?ltigen Einsatzm?glichkeiten durch viele praktische ?bungen. Damit konnten sich die Teilnehmenden zu Beginn erst mit den einzelnen Bausteinen vertraut machen und sich mit der Idee auseinandersetzen, die Spielsteine als Medium für Kommunikation zu nutzen, um Probleme zu identifizieren und unterschiedliche Aspekte herauszuarbeiten. Die ersten Modelle und Konzepte wurden sowohl in Einzelarbeit als auch in Gruppenarbeit umgesetzt. So konnten sie erstmals selbst als Teilnehmenden der LEGO? SERIOUS PLAY? Methode erfahren, welchen Mehrwert und welche Effekte erzielt werden k?nnen.
Mehrwert für künftige Workshops und die dafabet888官网,大发dafa888
Als ausgebildete Certified facilitator of LEGO? SERIOUS PLAY? method and materials k?nnen die RISE Mitarbeitenden die LSP-Methode nun effektiv in Workshops oder Vorlesungen integrieren. Die gewonnenen F?higkeiten und Erkenntnisse werden nicht nur die Qualit?t der Workshops im RISE verbessern, sondern auch den Studierenden und der gesamten dafabet888官网,大发dafa888 zugutekommen. "Die Methode mit ihrem spielerischen und haptischen Ansatz bietet unglaublich viele Anwendungsm?glichkeiten. Sobald ich die Idee verstanden hatte, bekam ich tolle Impulse für die Arbeit mit unseren Studierenden und Startups", sagte Anne F?rster vom RISE. Die Methode erm?glicht eine tiefe Zusammenarbeit in Teams und Gruppen und kann zu innovativen Probleml?sungen beitragen. Ein weiterer Schritt, die Gründungskultur an der dafabet888官网,大发dafa888 zu st?rken. Zudem erm?glicht das RISE Hochschulangeh?rigen eine Nutzung der LEGO? SERIOUS PLAY? Sets für eigene Workshops oder die Lehre. Bei Bedarf k?nnen die R?umlichkeiten des RISE hierzu beansprucht werden.
Zum RISE StartUp!Lab der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück
Das RISE ist eine Anlaufstelle für alle Studierenden und Mitarbeitenden der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, die sich für die Themen Gründung, Innovation und Startup interessieren. Ziel der Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Wissen bei der Entwicklung von (Gründungs-) Ideen und/oder deren Weiterentwicklung zu unterstützen.
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]]>Bereits w?hrend ihres Studiums und ihrer Promotion hatte sich Krieger-Güss auf Qualit?tsmanagement spezialisiert. In internationalen Projekten wie PromStap und MONIQA forschte sie an Lebensmittelsicherheit und Qualit?tsrisiken. Ihre Arbeit führte zur Entwicklung eines Beratungssystems für Managementsysteme, das aktuell weiterentwickelt wird.
Krieger-Güss betonte, dass ihre Forschungsarbeiten die gesamte Lebensmittelkette abdecken. Derzeit analysiert sie unter anderem die Ver?nderung der Zuckerqualit?t bei Lagerung und entwickelt Validierungspl?ne für Reinigungsanlagen. Darüber hinaus arbeitet sie aktuell mit der Forschungsgruppe Education and Qualification Alliance (EQA) an der Optimierung der Wertsch?pfungskette in der Lebensmittelindustrie und leitet das wissenschaftliche Gremium der EQA.
Im Rahmen der Vorlesung gab Krieger-Güss auch Einblicke in ihre bisherigen beruflichen Stationen und schilderte typische Herausforderungen. So war sie vor ihrer Professur an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück bei Tetra Pak und Coca-Cola als Head of Quality Management. Hierbei geh?rte es zu ihrem Aufgabengebiet, dass die technischen Einstellungen an den Maschinen zu einem qualitativhochwertigen Ergebnis führten. Bei der Coca-Cola Abfüllung hingegen war die Herausforderung jederzeit eine gleichbleibende Geschmacksqualit?t zu erhalten. Dies war unter anderem durch sensorische Tests m?glich.
Zum Abschluss ihres Vortrags berichtete Krieger-Güss, dass ihr insbesondere die praxisnahe Ausbildung der Studierenden wichtig ist. Aus diesem Grund l?dt sie immer wieder ehemalige Weggef?hrtinnen und Weggef?hrten in ihre Vorlesungen ein, sodass Studierende ein m?glichst praxisnahes und breites Bild erhalten. Darüber hinaus ist sie als DGQ-Regionalkreisleiterin Weser-Ems t?tig. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Qualit?t (DGQ) hat sie das DGQ- Qualit?tsmanager junior Zertifikat am Standort Haste eingeführt, dass die ersten drei Studierenden im Mai 2024 beim Praxisnachmittag zum Qualit?tsmanagement in der Lebensmittelkette im WABE-Zentrum erhielten.
Prof. Henrik Schultz verdeutlicht anhand eines Schauspiels die Thematik
Prof. Dr. Henrik Schultz zeigte in seinem Vortrag ?Wege zur ResilienzLandschaften erkunden, entwerfen, verhandeln“, wie Landschaften resilient gegenüber St?rungen des Klimawandels werden k?nnen. Um den Unterschied zwischen Adaptiver und Transformativer Resilienz zu veranschaulichen, verk?rperten Studierende auf der Bühne eine Landschaft, die auf unterschiedliche Weise auf ein Starkregenereignis reagiert. W?hrend Planende bei der adaptiven Resilienz versuchen, die Landschaft wieder in den Zustand vor der St?rung zurückzuversetzen, geht es bei der transformativen Resilienz darum, die Landschaften widerstandsf?hig, ver?nderungsbereit und lernf?hig zu machen.
Anhand der Analyse von prototypischen Pendlerstrecken im von ihm geleiteten Forschungsprojekt ?EN ROUTE. Physisch und virtuell unterwegs in nachhaltigen Bildungslandschaften“ zeigte Schultz, wie das Erleben des komplexen landschaftlichen Geschehens Erkenntnisse zur resilienten Transformation einer Bildungslandschaft generieren kann. Am Beispiel eines ?Resilience Walks“ den Schultz auf Einladung des UAS7 2023 in New York City konzipierte und durchführte, zeigte er, wie durch das Erkunden des vermeintlich resilienten Geb?udes Grand Central Terminal mit 30 Expert*innen für Resilienz das komplexe Thema anschaulich und verhandelbar wird.
Darüber hinaus erl?uterte Schultz an einem studentischen Masterprojekt, wie das Entwerfen resiienter Landschaften durch Bilder gelingen kann – und zwar in dem bedeutsame Landschaftselemente, Verbindungen und Strukturen sowie Stellschrauben der Transformation identifiziert und dargestellt werden.
Schlie?lich zeigte Schultz anhand des Forschungsprojektes ?Grüne Finger für eine klimaresiliente Stadt“ wie auf Walks und in Szenarien-Workshops mit Schlüsselakteuren Stellschrauben für eine resiliente Zukünfte antizipierbar werden.
Im Wintersemester 2024 / 2025 findet die n?chste Antrittsvorlesung statt. Das genaue Datum und die referierenden Profesor*innen stehen noch nicht fest.
]]>Entdecken, lernen, diskutieren
Prof. Dr. Stephanie Hoy, Professorin für Bildung und Beratung im Kontext der Nachhaltigkeit, hat die Wanderausstellung an die dafabet888官网,大发dafa888 geholt, weil der interaktive Ansatz so gelungen ist: ?Die Ausstellung ist spielerisch aufgebaut, interaktiv und lehrreich. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Ern?hrungs- und Nachhaltigkeitsbildung. Solche Angebote brauchen wir, um insbesondere Schülerinnen und Schüler noch besser aufzukl?ren und für den Klimaschutz zu gewinnen“, sagt Hoy. Die Exponate sind darauf ausgelegt, dass Besucherinnen und Besucher aktiv teilnehmen, anstatt nur Texte zu lesen. Beispielsweise wird die CO2-Bilanz unterschiedlicher Lebensmittelverpackungen in einem Exponat spielerisch beleuchtet.
Die Wanderausstellung wird passenderweise im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen gezeigt, weil der Versuchsbetrieb des Studienbereichs ?kotrophologie der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück seit Jahren eine etablierte Informations- und Anlaufstelle ist und sich zudem als praktisches Erfahrungsfeld für Studierende, Verbraucherinnen und Verbraucher, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Erzeugerinnen und Erzeuger etabliert hat.
Offiziell er?ffnet wird die Ausstellung am 9. Juni mit einer kleinen Er?ffnungsveranstaltung für alle Interessierten. In der ersten Woche ist die Ausstellung überwiegend für Schulklassen, Gruppen und Studierende ge?ffnet. Interessierte Schulklassen k?nnen sich noch anmelden. In der zweiten Woche steht die Ausstellung, erg?nzt durch zus?tzliche Angebote, auch der interessierten ?ffentlichkeit zur Verfügung.
Der Besuch der Ausstellung, des Vortrags (17. und 18.Juni jeweils von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr) und des Schreibspaziergangs (18.Juni von 16.00 Uhr -18.00 Uhr) ist kostenfrei. Für Besuchende ge?ffnet am 17. Juni bis 19. Juni von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am 20. Juni von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Sonderzeiten auf Anfrage.
Hintergrundinformation:
Klimagourmet ist eine interaktive Ausstellung, die in Frankfurt am Main entwickelt und von der Deutschen UNESCO-Kommission mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Stadt Wuppertal hat die Initiative aufgegriffen und die Ausstellung in Anlehnung an das Frankfurter Original als Klimagourmet Wuppertal neu aufgelegt.
Weitere Informationen und Besuchsanfragen
Prof. Dr. Stephanie Hoy
dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück
Mail: s.hoy@hs-osnabrueck.de
Ideenwettbewerb als Auftakt
Der Nachmittag begann mit dem Ideenwettbewerb 2024 der Universit?t und dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Rund 30 Besuchende verfolgten die drei Pitches der Finalist*innenteams. Sie wurden aus den insgesamt 19 eingereichten Ideen ausgew?hlt und durften ihre innovativen Konzepte vor einer fachkundigen Jury des Osnabrücker Gündungs?kosystems pr?sentieren. Der Wettbewerb richtet sich an Teams oder Einzelpersonen in der frühen Ideenphase. Zur Bewerbung wurde ein Mini-Ideenpapier eingereicht.
Insgesamt 1750 € Preisgeld an Gewinnerteams verliehen
Der erste Platz wurde mit 1000 € pr?miert und ging an das Projekt ?Mardu“ von Luca Sch?neberg und Erik Frey. Das intelligente, vernetzte Zutrittskontrollsystem für Baustellen soll Schutz in jeder Bauphase und darüber hinaus bieten. Der zweite Platz ging mit 500 € Preisgeld an ?RAWRY“ von Lena Kuschel. Das Food Start-Up RAWRY m?chte Genuss und Gesundheit miteinander kombinieren und stellt vegane, glutenfreie und zuckerfreie "RAW Cakes im Glas" her. Den dritten Platz belegte ?Storywalks“ von Johannes Hanneken und wurde mit 250 € pr?miert. Storywalks ist eine interaktive App, die Menschen zum spielerischen und informativen Spazierengehen anregen soll.
Ein Teilnehmer des Wettbewerbs betonte: "Der Ideenwettbewerb bietet eine gro?artige Plattform, um kreative und innovative Konzepte zu teilen, sich ehrliches Feedback zu holen und die eigenen Ideen weiterzuentwickeln."
Let's rise Meetup für Gründungsinteressierte: Vernetzung und Austausch
Im Anschluss an den Ideenwettbewerb folgte das "Let's rise Meetup für Gründungsinteressierte." Ein Highlight des Abends war die Pr?sentation erfolgreicher Gründungsgeschichten. Hans Kn?chel von Lambus und Tim Niekamp von VisioLab teilten ihre Erfahrungen als Gründer und standen für Fragen und regen Austausch zur Verfügung. Insbesondere auch Erfahrungsberichte über das Scheitern und Bew?ltigen neu auftretender Herausforderungen stie?en bei den Zuh?renden auf gro?es Interesse und regten zum Nachdenken an.
Vor den Vortr?gen hatten angehende Gründer*innen die M?glichkeit, sich vorzustellen und nach Co-Foundern oder Unterstützung für ihr Vorhaben zu suchen. Tabea Notemann, eine der Teilnehmenden und ehemalige KickStartlerin, sagte: ?Die Vortr?ge der Startups waren sehr inspirierend. Zu h?ren, dass auch erfolgreiche Gründer*innen immer wieder mit Herausforderungen k?mpfen, macht mir als angehende Gründerin Mut. Au?erdem konnte ich durch meinen Aufruf nach Mitgründenden im Laufe des Abends direkt wertvolle Kontakte knüpfen. Der Abend hat sich für mich wirklich gelohnt.“
Es besonderer Ort für Innovationen und pers?nliches Wachstum
Das RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) ist das StartUp!Lab der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Es dient als Anlaufstelle für alle, die sich für Gründung, Innovationen und Startups interessieren. Mit verschiedenen Werkstatt-, Kreativ- und Co-Creation-Bereichen bietet das RISE zahlreiche M?glichkeiten, Ideen zu generieren, zu erproben und zu verwirklichen. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Know-how bei der Entwicklung von Gründungsideen zu unterstützen.
Gemütlicher Ausklang mit Haster CampusBier
Der Abend klang gemütlich mit kühlen Getr?nken vom Haster CampusBier aus. Dies bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosph?re weiter auszutauschen, zu vernetzen und potenzielle Mitstreiter*innen zu finden.
Weitere Informationen finden sich hier: www.letsri.se
Bei Rückfragen zum RISE oder bei Interesse an der Teilnahme an den n?chsten Let's rise Meetups k?nnen sich Interessierte per E-Mail an Jana von H?ne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) wenden
]]>Der Parcours, der beim Inklusionsforum gegen eine geringe Gebühr mit fachlicher Betreuung ausgeliehen werden kann, wurde im HR-Geb?ude am Campus Haste aufgebaut und bestand aus rund einem Dutzend verschiedener Stationen, wie beispielsweise flachen Bodenk?sten mit unterschiedlicher Füllung wie Kies oder Sand, aus Hindernissen mit Quer- oder L?ngsgef?lle oder einer Slalomstrecke. Die Teilnehmenden bildeten sogenannte Tandems, sa?en abwechselnd im Rollstuhl, trugen verschiedene Simulationsbrillen oder eine schwarze Maske und übten das Gehen mit dem Langstock. Dabei spürten sie am eigenen Leib, wie dramatisch sich bereits minimale Unebenheiten im Untergrund auswirken. Besonders spannend gestaltete sich die angeleitete ?berquerung einer simulierten Fahrbahn mit Ampelanlage und Signalgeber.
Silke Schwarz zog nach der Veranstaltung ein positives Fazit: ?Eine Fahrt im Rollstuhl, ein Gang mit verbundenen Augen bewirkt mehr als 1000 Worte. Es ist auch immer wieder spannend mitzuerleben, wie unterschiedlich Menschen auf eine künstliche Behinderung reagieren – manche wollen unbedingt ohne fremde Hilfe alle Herausforderungen überwinden, andere lehnen sich entspannt zurück und lassen die Hilfsperson die Arbeit erledigen. Sensibilisierungsma?nahmen ergeben absolut Sinn, da unsere Studierenden sp?ter als Planer*innen ihre Kompetenzen in der Praxis anwenden werden.“
Nach dem Trockenschwimmen folgt der H?rtetest
Die Veranstaltung war die erste im Modul und diente als Vorbereitung für die weiteren Lehrtermine. Hiltraut Czygan erl?utert: ?Der Inklusionsparcours war vergleichbar mit einer Art Trocken-schwimmen, da alles in einem geschützten Rahmen stattfand und professionell begleitet wurde. Anfang April waren wir als Gruppe dann in der ?freien Wildbahn“, also in der Osnabrücker Innenstadt, mit den gleichen Handicaps unterwegs - unter anderem in der Mensa am Schloss. Diese Erfahrung war ebenfalls sehr lehrreich für die Studierenden.“ Freundlicherweise hatte die Firma Gehrmeyer fünf Leihrollstühle für diese Aktion zur Verfügung gestellt.
Die gesammelten Erfahrungen sollen die Studierenden nun in ihre Umgestaltungspl?ne einflie?en lassen. Idealerweise wird der Hoffmeyerplatz in der Osnabrücker Wüste demn?chst zumindest auf dem Papier ein barrierefreier Ort, den alle Menschen – mit und ohne Handicap – gut und gerne nutzen k?nn(t)en.
Eine ?bersicht zu den weiteren dafabet888官网,大发dafa888 finden Interessierte an dieser Stelle.
]]>Milch-Oligosaccharide: beim Menschen unersetzlich
Bei den Milch-Oligosacchariden handelt es sich um gr??tenteils unverdauliche Kohlenhydrate, die haupts?chlich in der menschlichen Muttermilch vorkommen. Die menschliche Muttermilch wirkt sich positiv auf die Gesundheit und hier besonders auf die Darmgesundheit der S?uglinge aus. Diese positiven Effekte sind nachweislich den Milch-Oligosacchariden zuzuschreiben. Milch-Oligosaccharide geh?ren zu der Gruppe der Pr?biotika, das hei?t sie dienen nützlichen Darmbakterien, wie sie jeder Mensch hat, und bek?mpfen sch?digende Darmbakterien. Des Weiteren gelten sie als antimikrobiell und immunmodulierend. Diese Eigenschaften führen zu der Annahme, dass die Milch-Oligosaccharide auch einen wertvollen Beitrag in der K?lberern?hrung mit sich bringen k?nnen.
K?lber - Zukunft st?rken
Die K?lberaufzucht stellt die Basis eines jeden milchviehhaltenden Betriebes dar. Nur wenn es gelingt, gesunde K?lber aufzuziehen, kann eine ressourcenschonende, nachhaltige Milcherzeugung erreicht werden. K?lber sind in der Phase der Aufzucht einem erh?hten Risiko für Durchfall- und Atemwegserkrankungen ausgesetzt. Dieses Risiko gilt es zu minimieren. Der pr?ventive Einsatz der Milch-Oligosaccharide in der K?lberfütterung soll die Gesundheit der K?lber verbessern, die Aufzuchtleistungen stabilisieren und somit den im Krankheitsfall n?tigen Antibiotikaeinsatz reduzieren.
Projektverbund aus Wissenschaft, Wirtschaft und landwirtschaftlicher Praxis
Die in diesem Projekt verwendeten Milch-Oligosaccharide werden mit Hilfe eines genetisch modifiziertem E. coli Produktionsstammes fermentativ von der Oligoscience Biotechnology GmbH hergestellt. Das 2017 gegründete Unternehmen, welches als innovativer Treiber an dem Forschungsprojekt beteiligt ist, hat es sich zur Vision gemacht menschliche und tierische Gesundheit zu verbessern. Das Projekt wird auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Westrup-Koch Milch GbR in Bissendorf durchgeführt. Der Betrieb gilt als einer der Vorzeigebetriebe im Bereich Milchwirtschaft in Deutschland. Dies zeigt unter anderem die Auszeichnung als ?Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2022“. Innerhalb der praktischen Versuchsphase werden auf dem Betrieb insgesamt 176 K?lber auf Gesundheits- und Aufzuchtmerkmale untersucht. Die Untersuchungen finden durch die Arbeitsgruppe Tierern?hrung der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück in enger Kooperation mit der agro prax Gesellschaft für Tiermedizin und Betriebsbegleitung mbH, einem der gr??ten Tierarzt- und Beratungsunternehmen im Bereich Milchvieh, statt.
Die Arbeitsgruppe Tierern?hrung hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Strategien und Fütterungskonzepte für eine tierwohlorientierte und klimaschonende Tierern?hrung am Standort Osnabrück weiter zu etablieren. Der erstmalige Einsatz von Milch-Oligosacchariden innerhalb eines Praxisversuches in der K?lberaufzucht entspricht genau der Vision, neue Fütterungskonzepte anwendungsorientiert zu erforschen.
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Das RISE ist ein Ort, an dem kreative Ideen entstehen, Prototypen gebaut und Gesch?ftsmodelle entwickelt werden. Ziel des Girls Day war es, den jungen Teilnehmerinnen einen ersten Einblick in den Beruf der Gründerin zu geben und sie zu inspirieren, ihre eigenen Ideen zu verfolgen.
Ein inspirierender Auftakt auf dem Campus: Schülerinnen entdecken das RISE
Der Tag begann mit einem Treffen aller SchülerInnen auf dem Campus Westerberg der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Nach einer kurzen Begrü?ung ging es dann zum RISE am Hafen, wo sie bei der Ankunft eine Rundführung durch die verschiedenen Werkstatt-, Kreativ- und Co-Creation-Bereiche erhielten.
Die M?dchen hatten die Gelegenheit, die Einrichtung kennenzulernen und sich mit dem Gedanken von Prototypenentwicklung und Ideengenerierung vertraut zu machen.
Wie entwickle ich das perfekte Produkt für meine Zielgruppe?
Einer der Aktivit?ten des Tages war die ?Wallet Challenge“. Hier hatten die M?dchen die M?glichkeit, in Zweiergruppen innovative Geldb?rsen und Taschen zu entwerfen. Eine wichtige Erkenntnis dabei war, dass es bei der Produktentwicklung darauf ankommt, auf die Bedürfnisse der Partnerin, also der Zielgruppe, zu achten. Dabei lernten die M?dchen wie es ist, ein Produkt zu entwickeln, welches sich durchaus von den eigenen Vorstellungen unterscheiden kann. Durch mehrere Iterationsschleifen und Nutzerinnenfeedback konnten sie aber am Ende ein auf die Zielgruppe und den Markt zugeschnittenes Produkt entwickeln.
Rough Prototyping und Elevator Pitch
Anschlie?end wurden mit buntem Papier, Pappe, Stiften und Klebematerialien in einem Design Sprint erste Prototypen im Sinne des Minimum Viable Products (MVP) entwickelt. Ein MVP stellt eine erste minimal funktionsf?hige Iteration eines Produkts dar, die dazu dient, m?glichst schnell Nutzerfeedback und einen groben Eindruck der Erfindung zu erhalten. Die innovative Geldb?rse oder Tasche stellten die M?dchen im Anschluss einzeln in einem Elevator Pitch, also einer kurzen Pr?sentation, der Gruppe vor.
Vom Prototypen zum Gesch?ftsmodell
Nachdem ein erster Prototyp entwickelt war, lernten die M?dchen, was ein Gesch?ftsmodell ist. Sie definierten mit Hilfe des Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur wichtige Aspekte, wie beispielsweise die Zielgruppe, das Werteangebot oder Marketing- und Vertriebskan?le.
Mut für Morgen
?Durch Sensibilisierungsveranstaltungen wie diese m?chten wir junge M?dchen ermutigen, ihre eigenen Ideen zu verfolgen und sich für eine Zukunft im Bereich des innovativen, unternehmerischen Denkens und Handelns zu begeistern“, erkl?rt Jana von H?ne, Co-Team-Leitung im RISE. ?Es war gro?artig zu sehen, wie die Teilnehmerinnen mit Begeisterung, Kreativit?t und Unerschrockenheit an die Herausforderungen herangingen und dem ganzen sehr offen begegneten. Ich hoffe sehr, dass wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen konnten, dass die M?dchen ihren passenden Weg für sich finden werden - egal, ob als Gründerin oder wo auch immer sie sich richtig fühlen. Hauptsache, sie bleiben neugierig und mutig.“
Der Girls Day im RISE war ein voller Erfolg und hat den M?dchen wertvolle Einblicke in die Welt des Gründens geboten. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft solche inspirierenden dafabet888官网,大发dafa888 für junge Menschen anzubieten und sie auf ihrem Weg zu unterstützen.
Zum RISE StartUp!Lab der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück
Das RISE ist eine Anlaufstelle für alle Studierenden und Mitarbeitenden der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, die sich für die Themen Gründung, Innovation und Startup interessieren. Ziel der Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Wissen bei der Entwicklung von (Gründungs-) Ideen und/oder deren Weiterentwicklung zu unterstützen.
Weitere Informationen
Bei Rückfragen zum RISE k?nnen sich Interessierte gerne bei Jana von H?ne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) melden.
]]>Die Vertreter der Unternehmen ?u?erten sich positiv über die Messe und betonten, dass sich die Teilnahme an der Veranstaltung lohne, da oft bereits erste Kooperationen aus den auf der Messe geknüpften Kontakten entstehen würden.
Als besondere Highlights auf der Messe wurden kostenloses Eis und eine "Jobwall" mit Stellenangeboten der teilnehmenden Unternehmen angeboten. Im Anschluss fand das traditionelle Career-Beer statt, bei dem in lockerer Atmosph?re die Gespr?che von der Messe fortgesetzt wurden und die Veranstaltung einen gemütlichen Abschluss fand.
Ein besonderer Dank gilt den Studierenden Mamme Ahrends, Marie Bohls, Johanne Buchholz und Maximilian Witte, die die Agrarmesse vorbildlich durchgeführt haben und von Anne Radermacher-Bücker und Prof. Dr. Heiner Westendarp bestens unterstützt wurden.
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Rudolf Oprée, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor für Bodenbiologie, und Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Professorin für Bodenkunde, gaben einen Einblick in die Labore am Campus. Es wurden einzelne Abschlussarbeiten im Bereich der Bodenkunde (?Klimaschutz durch Kohlenstoffspeicherung im Unterboden“, ?Verbesserung der Klimaresilienz von B?den durch biologische Aggregierung“) vorgestellt. Besonders Interesse hatten die G?ste an dem Plaggenesch-Profil, das im Treppenhaus des HP-Geb?udes am Campus Haste h?ngt.
Tobias Reineke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt NaKuHo, berichtete aus seinem Projekt zu Torfersatzprodukten und stellte die Analytik im Labor Pflanzenern?hrung vor.
Anschlie?end wurde gemeinsam die Mensa am Standort besucht und Julia Heinz, Doktorandin bei Prof. Dr. Melanie Speck, stellte die Forschung innerhalb der Gemeinschaftsverpflegung am Beispiel des Projektes BiTe (Biodiversit?t über den Tellerrand) vor, das auch in den Mensen der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück durchgeführt wurde.
Derzeit reisen die Klimaschutzstipendiat*innen im Einführungsseminar, das geplant und begleitet wird durch die Deutsche Umweltbundesstiftung, quer durch Deutschland. Danach forschen sie für knapp ein Jahr an ihren Gastgeberinstitutionen. Die Stipendiat*innen bringen vielf?ltige Themen und Perspektiven zum Umwelt- und Klimaschutz mit und starten motiviert in die Verwirklichung ihrer Ideen u.a. zum Schutz der W?lder, zur Energiewende und einer nachhaltigen Agrarwirtschaft.
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Ideen generieren, erproben, und fliegen lassen im RISE
Die Teilnehmenden erhielten eine Rundführung durch die verschiedenen Werkstatt-, Kreativ- und Co-Creation-Bereiche. Zudem wurden M?glichkeiten zur finanziellen Unterstützung der eigenen (Gründungs-) Idee aufgezeigt. Das RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) ist das StartUp!Lab der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und dient als Anlaufstelle für Studierende und Mitarbeitende, die sich für Gründung, Innovationen und Startups interessieren. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Know-how bei der Entwicklung von (Gründungs-)Ideen zu unterstützen.
Sven Lake, CSO der Nature Robots GmbH gibt Einblicke in die regenerative Landwirtschaft
Ein besonderes Highlight des Abends war der Vortrag von Sven Lake, CSO der Nature Robots GmbH, der Einblicke in die regenerative Landwirtschaft gab. Von den ersten Schritten in Richtung Gründung bis zu zukünftigen Projekten und Visionen des Unternehmens berichtete er. Besonders das Thema Nachhaltigkeit und die Umsetzung in der regenerativen Landwirtschaft sorgte für einen regen Austausch unter den Teilnehmenden.
Gemütlicher Ausklang mit Haster Campusbier
Mit dem Let’s rise Auftaktevent am 19. M?rz 2024 wurde erfolgreich an die Keimzelle des StartUp!Lab-Projektes, die sogenannten G.E.N. (Gründer*innen und Entwickler*innen Nights) angeknüpft. Dabei versorgte das Team vom Haster Campusbier alle Anwesenden mit leckeren, kühlen Getr?nken. Das n?chste Let’s rise Meetup findet am 16. April statt. Alle weiteren Infos finden sich hier: /startuplabhsos/#c16292523
Bei Rückfragen zum RISE oder bei Interesse an der Teilnahme an den n?chsten Let’s rise Meetups k?nnen sich Interessierte gerne bei Jana von H?ne (j.von-hoene@hs-osnabrueck.de) melden.
]]>Hannah Marie Wagner, Bachelor ?kotrophologie, analysierte im Rahmen einer explorativen Studie selbst von Verbraucherinnern und Verbrauchern erstellte Kochvideos, die dokumentierten, wie kompetent sie Mahlzeiten nach vorgegebenen gesundheitsf?rdernden, nachhaltigeren Rezepten zubereiten. Hier zeigt sich, dass Kochkenntnisse sich durch pers?nliche wie auch online durchgeführte Demonstrationen vermitteln lassen und zu einer Verbesserung der Culinary Practices führen.
Des Weiteren wurde eine Absolventin des gemeinsamen Masterprogramms der Fachhochschule Münster und der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück für ihre Abschlussarbeit ausgezeichnet. Emma Buhl untersuchte mittels einer neuen Art der Kostenrechnung wie teuer tats?chlich Speisen der Mensen, Kantinen und Co sein müssten, wenn man Kosten von negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft, Umwelt und die Gesundheit mitberücksichtigen würde. Es konnte gezeigt werden, dass zum Beispiel der ?wahre“ Preis für eine traditionelle Rinder-Bolognese 11% h?her angesetzt werden müsste – für die vegetarische Variante dagegen nur 5% und für die vegane Variante 2,3%.
Sarah Niederges?? ist Absolventin des Masterprogramms Lehramt an berufsbildenden Schulen – Teilstudiengang ?kotrophologie der dafabet888官网,大发dafa888 und Universit?t Osnabrück. Sie entwickelte Bewertungsm?glichkeiten für Kantinen und Mensen, damit hier ein biodiversit?tsschonenderes Speisenangebot zusammengestellt werden kann und dies für die Verpflegungsteilnehmenden auch sichtbar wird. So lie? sich insbesondere in den ersten beiden Tagen des getesteten Speisenangebotes ein ver?ndertes Verhalten der Mensabesucherinnen und Mensabesucher zeigen, die dann h?ufiger biodiversit?tsschonende Speisen ausw?hlten.
Prof. Dr. Dorothee Straka freute sich über die praxisnahen Themen der Abschlussarbeiten: ?Als dafabet888官网,大发dafa888 für angewandte Wissenschaften ist es unser Anliegen, die Studierenden praxisnah auszubilden. Dadurch sind die Studierenden zwar sehr gefordert, gleichzeitig f?rdern wir sie und bereiten sie optimal für die n?chsten beruflichen Schritte vor. Die drei Absolventinnen haben eindrucksvoll gezeigt, wie sich L?sungen für komplexe Fragestellungen zur Gestaltung des Essalltags und der Essumgebung entwickeln lassen.“
Im Anschluss an die Preisverleihung feierten die Absolventinnen zusammen mit der Jury, ihren Gutachterinnen und Gutachtern sowie Familienangeh?rigen ihren ausgezeichneten Hochschulabschluss.
Hintergrund Klaus Bahlsen Preis
Seit 2004 pr?miert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ern?hrungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung f?rdert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ern?hrungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung besch?ftigen.
]]>?In der praktischen Arbeit der engagierten Bürgerinnen und Bürger der Tafeln geh?ren rechtliche Unsicherheiten zum Alltag und das ist ein nicht zu untersch?tzendes Problem“, erkl?rt Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozio?konomie in Haushalt und Betrieb an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum zeige ein konkretes Dilemma der Tafeln: Wohlwissend, dass die Lebensmittel noch genie?bar sind, verteilen manche Tafeln diese nur mit einer entsprechenden Erkl?rung. Andere wiederum sammeln sie auf einem Sondertisch und wiederum andere Tafeln geben sie ganz normal weiter. ?An diesem Beispiel zeigt sich, dass wir eigentlich juristisch einen rechtssicheren Raum mit Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum haben, der aber in der Praxis trotzdem zu sehr unterschiedlichen L?sungen bei der Weitergabe von Lebensmitteln führt“, erkl?rt Speck.
Damit erl?utert Speck eine der Handlungsempfehlungen, die sie und ihre Kolleginnen und Kollegen des Forschungsprojekts ?Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ (LeMiFair) an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück erarbeitet haben.
Feste Ansprechpersonen sowie finanzielle und organisatorische Unterstützung
Innerhalb des Forschungsprojekt wurden Interviews mit Expertinnen und Experten und Fokusgruppen geführt, au?erdem gab es Runde Tische, um ein m?glichst vielschichtiges Bild zu erhalten. Neben der Schaffung von Rechtssicherheit zeigten sich durch die qualitativen Ergebnisse weitere Potenziale, um die Arbeit der Tafeln zu erleichtern und generell die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Ein Ansatz ist eine bessere Vernetzung und Kommunikation der Tafeln mit Kommunen und Land sowie den weitergebenden Institutionen. Denn auch hier zeigen sich starke Unterschiede: In manchen Kommunen gibt es eine strukturierte und konstruktive Zusammenarbeit, in anderen Kommunen ist dies nicht der Fall.
?Eine feste Ansprechperson innerhalb der Kommune h?tte eine gute ?bersicht über die Aufgaben, Bedarfe und Grenzen der Tafeln und k?nnte damit die richtigen Empfehlungen aussprechen. Beispielsweise kann es aktuell vorkommen, dass Personen an die Tafeln verwiesen werden, obwohl dort die Kapazit?ten bereits ersch?pft sind“, sagt Prof. Dr. Sabine Bornkessel, Professorin für Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück.
Darüber hinaus k?nnte eine Schnittstellenposition auf Landesebene eingesetzt werden, um als Anlaufstelle für regionale Tafeln und weitere Einrichtungen zu fungieren.
Die Forscherinnen sehen gro?en Bedarf weitere Analysen rund um die Lebensmittelweitergabe auch mit bundesweitem Bezug umzusetzen. Es sind viele Akteure im Feld, z.B. Foodsharing und Too Good To Go. Diese Akteure haben sehr unterschiedliche Handlungspunkte, z.B. weniger karitative und mehr ?kologische Motive oder einen erwerbswirtschaftlichen Fokus.
Wissenschaftliche Begleitung vom Ernteprojekt ?Gelbes Band“: Ern?hrungskompetenzen von Kindern und Familien st?rken
Der zweite Projektbaustein des Forschungsprojekts ist die wissenschaftliche Begleitung des Ernteprojekt ?Gelbes Band“. Das Projekt wurde bereits 2019 vom Zentrum für Ern?hrung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) initiiert. Bürgerinnen und Bürger k?nnen kostenlos Obst von gekennzeichneten B?umen auf Streuobstwiesen oder st?dtischen Grünfl?chen ernten und zuhause verarbeiten. Durch die erstmalige wissenschaftliche Begleitung ist es nun m?glich, mehr über die Motivation und Hintergründe der Pflückerinnen und Pflücker zu erfahren. An 23 ausgew?hlten Standorten von insgesamt 245 Pflückstandorten hatten sie die M?glichkeit, an einer Befragung teilzunehmen. Mit einer Waage konnten sie zudem messen, wie viel Obst sie geerntet haben und schriftlich ausführen, wie sie es weiterverwenden m?chten. Rund 100 Personen nutzten diese M?glichkeit, allein von den Befragten wurden knapp 800 Kilogramm Obst im Jahr 2023 gerettet. Inwieweit das geerntete Obst frisch gegessen, eingekocht oder zum Kuchenbacken verwendet wurde, war je nach Altersgruppe der Personen sehr unterschiedlich.
Interviews mit Obstbaumeigentümer*innen wurden ebenfalls geführt. ?Obwohl bereits auf lokaler Ebene viele Obsternte-Aktivit?ten im Rahmen von Ern?hrungsbildung stattfinden, gilt es, auch darüber hinaus die Ern?hrungskompetenz von Kindern und ihren Familien in der schulischen und au?erschulischen Ern?hrungsbildung durch Kooperationen in lokalen dafabet888官网,大发dafa888n zu st?rken“, erl?utert Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ern?hrungskommunikation an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück.
Das Forschungsprojekt ?Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ wurde vom Nieders?chsische Ministerium für Ern?hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit rund 665.000 Euro gef?rdert.
In Session 1 lag der Schwerpunkt auf dem Thema Biosicherheit mit zwei Vortr?gen zu den Themen Biozidreduktion in der Sch?dlingsbek?mpfung und Umsetzung Controlling basierter Biosicherheitskonzepte in der Praxis. Session 2 mit dem Schwerpunkt Stallklima legte den inhaltlichen Fokus auf die Erfassung von Lichtqualit?ten und Quantit?t aus Sicht des Geflügels und die Zuluftfiltrationen zur Abwehr von Krankheitserregern. Session 3 setzte sich aus einem Vortrag zum Thema ?Hacker“ im Stall und Erkennung fremder Kameras im Stall und einem weiteren Vortrag zum Thema Einflussfaktoren auf das Auftreten von Transporttoten beim Mastgeflügel zusammen.
Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, Fachgebiet Tierhaltung und Produkte, in Kooperation mit der Tier?rztlichen dafabet888官网,大发dafa888 Hannover, Wissenschafts- und Informationszentrum nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING).
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Die Promotion umfasste 4 gro?e Praxisversuche in denen es neben der Kontrollgruppe eine N-reduzierte Versuchsgruppe gab. In der H?hnchenmast wurde damit in der Praxis gezeigt, dass eine N-Reduktion im Futter (Rohproteinabsenkung) die N-Ausscheidungen deutlich reduziert. Ein optimiertes Aminos?urenmuster sorgt neben gleichbleibenden Wachstumsleistungen zu weiteren positiven Nebeneffekten (trockenere Einstreu, gesündere Fu?ballen, bessere Stallluft, weniger Mist). Damit konnten erstmals die Ergebnisse von Stationsprüfungen mit wenigen Tieren auf einen Praxisbetrieb übertragen werden.
Deutschland ist im Vergleich zu vielen anderen L?ndern schon deutlich weiter fortgeschritten, was den Einfluss der Fütterung auf die Umwelt angeht. In den letzten 20 Jahren konnte die deutsche Fütterungspraxis durch den Trend zu rohproteinreduzierter Fütterung 35 % der N-Ausscheidungen einsparen. Die Ergebnisse der Promotion unterstreichen die Prognose, dass in den kommenden 10 Jahren weitere 10-20 % der N-Ausscheidungen eingespart werden. Damit ist die H?hnchenmast mehr als gut aufgestellt, um alle gesetzlichen Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren zur organischen N-Düngung und gasf?rmigen N-Emissionen bereits jetzt zu erfüllen (BMUV 2021, DüVO 2020, EU-Richtlinie-2016/2284 2016 und StoffBilVO 2017).
Ein hoher Stellenwert für die Umsetzung der Forschung in der Praxis, weltweit!
Die langfristige Motivation für die Promotion war, dass die Ergebnisse weltweit einen Einfluss auf die Fütterungspraxis haben werden. Beispielsweise sorgten Erkenntnisse aus Australien für eine Anpassung des Aminos?urenmusters in der dritten und vierten Praxisstudie in der Promotion. Das zeigt, dass die Studienergebnisse überall umgesetzt werden k?nnen, wo H?hnchen gefüttert werden. Damit wird ein Beitrag zur weltweiten Ressourcenschonung geleistet.
Erkenntnisse sorgen für eine bessere Tiergesundheit und schonen zugleich die Umwelt
Die Einsparung von bis zu 34 % Sojaextraktionsschrot aus Südamerika schonen nicht nur die Umwelt, sondern verbessern auch das Tierwohl. In allen 4 Untersuchungen konnte eine verbesserte Gesundheit der Fu?ballen nachgewiesen werden. Der Grund liegt in der trockeneren Einstreu. Die Tiere scheiden weniger Wasser aus. Einerseits wurde der Wasserhaushalt der Tiere durch einen geringeren Kaliumgehalt (Soja enth?lt viel Kalium) reduziert, andererseits muss weniger überschüssiges Protein verstoffwechselt und als Harns?ure ausgeschieden werden, was ebenfalls Wasser einspart. Ganz nebenbei wird somit auch einfach die wertvolle Ressource Wasser eingespart.
Zudem wird der Stoffwechsel der Tiere entlastet. Durch geringe N-Ausscheidungen dürfte auch der Ammoniakgehalt in der Stallluft gesenkt werden. Sehr positiv für die Tiere im Stall und die Mitarbeiter*innen bei ihrer Arbeit in den St?llen. Die Ammoniakemissionen k?nnen somit in der H?hnchenmast noch deutlich st?rker reduziert werden als bei anderen Tierarten. Damit wird ein Beitrag zur Reduktion klimasch?dlicher Gase geleistet, ohne regional und weltweit an Ern?hrungssicherheit zu verlieren, da die gleiche Menge an n?hrstoffreichen Lebensmitteln produziert werden kann.
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Sektion Pflanzentechnologie: Zukunftschancen Gartenbau und Landwirtschaft
Die erste Sektion widmete sich der Frage, welchen Beitrag moderne pflanzentechnologische Ans?tze zur Bew?ltigung dr?ngender Herausforderungen in der Pflanzenproduktion leisten k?nnen. Prof. Ralf-Udo Ehlers pr?sentierte das Anwendungspotenzial von insektenpathogenen Nematoden, mit denen Sch?dlinge wie der Dickmaulrüssler und Thripse erfolgreich bek?mpft werden k?nnen. Das von ihm gegründete Unternehmen hat ein biotechnologisches Verfahren entwickelt, welches eine industrielle Massenproduktion der Nützlinge erm?glicht. ?Wenn Sie gute Ideen für neue Produkte und Verfahren haben, wagen Sie den Schritt in die Selbstst?ndigkeit“ ermunterte der Agrarwissenschaftler die gespannt zuh?renden Studierenden. ?ber neuste technische Entwicklungen zur automatischen Erfassung von Sch?dlingen in Lockfallen oder auch direkt auf Pflanzen berichtete Dr. Elias B?ckmann. Einen ?berblick zu dem stetig wachsenden Angebot an Biostimulanzien gab Holger Fechner. Die Pr?parate werden mit vielf?ltigen Versprechungen beworben, ?für die oft noch kein wissenschaftlicher Nachweis vorliegt“, gab der Referent zu bedenken. Derzeit werden bundesweit an verschiedenen Versuchsanstalten mehrj?hrige Exaktversuche durchgeführt, um die Wirksamkeit solcher Produkte auf den Prüfstand zu stellen. Dr. Elke Bloem er?rterte in ihrem Vortrag die Bedeutung des N?hrstoffs Schwefel in der Pflanzenproduktion, insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Stresstoleranz und Produktqualit?t. M?glichkeiten zur Züchtung von Nutzpflanzen, die an Dürreperioden und andere Ph?nomene des Klimawandels besser angepasst sind, stellten Prof. Ali Naz und Dr. Monika Spiller vor. ?Die Erhaltung der genetischen Diversit?t ist dabei entscheidend für die Entwicklung widerstandsf?higer Sorten“, betonte Prof. Naz. Erg?nzend hierzu zeigte Susanne Vollmer auf, welche Perspektiven die zielgerichtete, pr?zise Ver?nderung von Genen mit der CRISPR/Cas-Methode für den Züchtungsfortschritt er?ffnet. Ein vision?res Agrarsystem für urbane R?ume pr?sentierte Prof. Christoph-Martin Geilfus. Es sieht die integrierte Anzucht von Fischen, Insekten und Pflanzen in kommunizierenden Modulen vor. Ziel ist es, ?Nahrungsmittel auf Basis weitgehend geschlossener Energie- und Stoffkreisl?ufe zu produzieren“, so Geilfus. Abschlie?end stellten Elisa Lausus und Dina Restemeyer neue berufsbegleitende Fortbildungs- und Studienprogramme im Bereich der Pflanzentechnologie vor.
Sektion Landschaftsarchitektur beleuchtet die akademische Ausbildung und das Berufsfeld
Die Sektion Landschaftsarchitektur bot einen tiefgehenden Einblick in die zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des Berufsfelds.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer richteten ihre Aufmerksamkeit auf die aufkommenden Ver?nderungen, mit denen die Landschaftsarchitektur konfrontiert ist. Schlüsselthemen wie der Klimawandel, Extremwetterereignisse sowie soziale und demografische Verschiebungen standen im Mittelpunkt der intensiven Diskussionen.
Der Veranstaltungsverlauf wurde ma?geblich durch Impulsvortr?ge gepr?gt, die von verschiedenen Akteuren wie Studierenden, Berufsverb?nden und Arbeitgebern gehalten wurden. W?hrend des Vormittags bot Dr. Martin Wrobel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einen ?berblick über die zukünftigen Herausforderungen des Berufsfelds. Dies wurde durch die Impulse von Adrian B?ck und Sarah Leckschat, Vertreterinnen der Bundesfachschaft Landschaft, erg?nzt. Dipl.-Ing. Thomas Dill und Dipl.-Ing. Ben Warnecke von Büro Adlerolesch Landschaftsarchitekten beleuchteten die vergangenen und zukünftigen Werkzeuge und Herangehensweisen, die das Berufsfeld pr?gen. Christian Nollen, Abteilungsleiter StadtGrün der Stadt Bergisch Gladbach, gab Einblicke aus kommunaler Sicht. Dr. Detlef Ha?, Bildungsberater des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., er?rterte das erforderliche Skillset für Berufseinsteiger basierend auf den 4 Ks (Kreativit?t, Kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation). Dipl.-Ing. Gotthard Storz, Vorstandsvorsitzender BDLA Niedersachsen + Bremen, beleuchtete den zukünftigen Blickwinkel auf das Berufsfeld durch den Berufsverband.
Die Veranstaltung fungierte als dynamische Plattform für einen konstruktiven Austausch zwischen Studierenden, etablierten Fachkr?ften, Arbeitsmarktakteuren, Verb?nden und Beh?rden. Hauptziel war die Diskussion und Anregung zur Anpassung des Arbeitsmarktes, des Arbeitsumfelds und der Ausbildung an die bevorstehenden Herausforderungen.
Das Motto "LA 4 Future – Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft heute entwickeln" verdeutlichte das gemeinsame Bestreben der Teilnehmenden, frühzeitig L?sungsans?tze zu erarbeiten und ein positives Bild der Landschaftsarchitektur zu vermitteln, um junge, motivierte Fachkr?fte für die Branche zu gewinnen.
Neben den Fachvortr?gen der 52. Kontaktstudientage und den daraus resultierenden Diskussionen, wurde die Veranstaltung von vielen Teilnehmenden auch genutzt, um sich mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen oder Lehrenden auszutauschen.
Die Mitglieder des Freundeskreises sind anl?sslich des 75-j?hrigen Jubil?ums zu einem Empfang in das Rathaus der Stadt Osnabrück in den Friedenssaal eingeladen worden. Bürgermeisterin Birgit Strangmann bedankte sich beim Freundeskreis und der dafabet888官网,大发dafa888 für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der j?hrlichen Verleihung der Osnabrücker Ehrenmedaille und wünschte den Mitgliedern einen guten Verlauf der Kontaktstudientage sowie einen sch?nen Aufenthalt in der Stadt Osnabrück. Der Vorsitzende des Freundeskreises, Marc-Guido Megies, versprach für die Zukunft, dass immer wieder Osnabrücker Themen im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltungen der Kontaktstudientage behandelt werden. Zudem hatte der Freundeskreis anl?sslich des 75-j?hrigen Jubil?ums der Kontaktstudientage alle Interessierten zu einer Jubil?umsabendveranstaltung eingeladen.
Weiteres Material:
Die Studienwahl h?nge nicht zuletzt mit ihrer Herkunft von einem gro?en landwirtschaftlichen Betrieb zusammen, aber auch Schule und Familie h?tten entscheidend dazu beigetragen, berichtete die 22-J?hrige, die im 5. Semester ihres Bachelor-Studiengangs steht. Ihre Lehrer h?tten ihre Begabung für Mathematik gef?rdert und nicht, wie es h?ufig geschehe, ihr die Freude daran verdorben. Bei ihrem bisherigen Werdegang sei ?viel Positives zusammengekommen“, sagte Kruse. Von Prof. Dr. Michael W?hrisch, ihrem Professor an der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, fühlt sie sich ebenfalls bestens unterstützt. ?Frau Kruse ist immer gut vorbereitet und bringt sich aktiv in die Lehrveranstaltungen ein. Au?erdem hat sie ein ausgepr?gtes Sozialverhalten, was sich beispielsweise dadurch zeigt, dass sie sich für Studierende einsetzt, die mit den Lehrinhalten mehr Schwierigkeiten haben“, erl?utert der Professor für Rechnungswesen und Controlling an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Nach dem Bachelor und einem Praktikum strebt sie einen Masterstudiengang an, am liebsten ?irgendetwas mit Zahlen“.
Kruses ehrenamtliches Engagement skizzierte ihr Kommilitone Julius Ramspott in einer kurzen Laudatio: In der ?Jungen DLG“ (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) organisiert die MINT-Stipendiatin Exkursionen und Teamtreffen oder einen Tanzkurs für die Studierenden zur Vorbereitung auf den Züchterball.
In Kruses Augen sollte es ganz normal sein und nicht mehr einer besonderen Aufmerksamkeit würdig, wenn M?dchen und Frauen technische oder naturwissenschaftliche Berufe ergreifen und sich für Informatik und Mathematik begeistern k?nnen.
Die kleine Feier zur ?berreichung von Urkunde, Blumen und Scheck fand zum zweiten Mal im Haus der VME-Stiftung statt, die ihrerseits MINT-Ausbildungen für Kinder und Jugendliche, insbesondere M?dchen f?rdert, wie Mitarbeiterin Romina Horstmeyer bei der Begrü?ung ausführte, und deshalb auch gern die Zonta-Initiative unterstützt.
?Wir Zontians wollen sowohl Bedürftige unterstützen als auch Talentierte f?rdern und uns selbst empowern“, sagte Club-Pr?sidentin Dr. Sanja Pelletier in ihrer Gratulationsrede und, inspiriert durch die musikalische Untermalung mit ?Fly me to the moon“ durch Informatik-Dozent René Fauck, erkl?rte sie: ?Es soll hoch hinausgehen für uns Frauen“. Das Motto des Zonta-Clubs Westf?lischer Friede Osnabrück lautet demnach auch ?MACHT – FRAUEN – STARK“.
Zum Hintergrund:
Osnabrücker Zonta-Club Westf?lischer Friede:
Der Osnabrücker Zonta-Club Westf?lischer Friede, Teil der internationalen Menschenrechtsorganisation Zonta, setzt sich lokal und international für die Rechte von Frauen und M?dchen ein. MINT-Stipendien, Workshops zur Selbstbehauptung, Wettbewerb gegen Hass im Netz, Benefiz-dafabet888官网,大发dafa888 sowie Aktionen gegen Gewalt wie ?Orange Bank“ oder ?Osnabrück sagt Nein“ sind nur einige Beispiele für vielf?ltige Projekte in und rund um Osnabrück. Mehr Informationen: www.zonta-westfaelischer-friede.de
Junge Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG):
Kreative K?pfe – frische Ideen – neue Perspektiven – dafür steht die Junge DLG. Die Community vereint alle DLG-Mitglieder bis zum Alter von 36 Jahren, um ?junge“ Themen der Agrarbranche zu diskutieren und voranzubringen. Mehr als 8.000 junge Landwirt*innen, Studierende, Fachschüler*innen und Young Professionals sind derzeit in der Jungen DLG organisiert. Mehr Informationen: www.jungedlg.org
Redaktion:
Petra Pieper und Ronan Morris
?Einfach, ressourcenleicht und lecker! Wie wir die Wende hin zu einem zukunftsf?higen Konsumsystem in Privathaushalten und Gro?haushalten schaffen“ lautete der Titel mit dem Speck er?ffnete.
Zu Beginn skizzierte sie den Unterschied zwischen Privathaushalt und Gro?haushalt und verdeutlichte dabei, welche Hebelwirkung von den Gro?haushalten ausgehen kann. Speck verwies darauf, dass sie diesen potenziellen Effekt bereits in ersten Projekten ihres Studiums erforschte. Im weiteren Verlauf verknüpfte sie ihre Forschungsleistungen mit ihrem Karriereweg. Beispielsweise hatte sie in ihrer Zeit beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie gGmbH den NAHGAST-Rechner mitentwickelt. Hiermit l?sst sich ermitteln, wie vertr?glich ein Gericht für Umwelt und Gesundheit, und wie fair für Mensch und Tier ist. Der NAHGAST-Rechner bestimmt dies auf Grundlage einer komplexen Datenbank. Insbesondere Mensen, Kantinen etc. k?nnen dieses Tool nutzen, um ihren Speiseplan umzustellen.
Darüber hinaus berichtete Speck über das Forschungsprojekt ?BiTe – Biodiversit?t über den Tellerrand“, welches sie als Projektleiterin an die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück gebracht hatte und hier fortführte. Das Projekt hat bundesweit Gro?küchen dazu aufgerufen, Aktionen rund um das Thema Biodiversit?t und Speisen zu erproben, mit dem Ziel, mehr biodiversit?tsschonende Gerichte in Mensen und Kantinen anzubieten und G?ste zu sensibilisieren, ihre t?glichen Konsumentscheidungen nachhaltiger zu gestalten.
Eine wichtige Erkenntnis aus diesem Projekt war der Gamification-Ansatz, den Speck nun auch in weitere Projekte miteinflie?en lassen m?chte. Dabei geht es darum, Lerninhalte spielerisch zu vermitteln. Unter anderem wird dies in einem neuen Projekt der Fall sein, das bereits im November 2023 beginnt: Nachhaltige Lebensstile im WABE-Zentrum soll dabei unterstützen, nachhaltige Lebensstile in Osnabrück erlebbar und erfahrbar werden zu lassen. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht modellhaft das WABE-Zentrum als Lehr-Lern-Zentrum für Studierende, um dort mit Hilfe des sogenannten “Klimapuzzles” einen nachhaltigen Lebensstil zu entwerfen, der zu ihren Lebensumst?nden passt, und diesen in ihrem Alltag zu erproben.
Dies war für Speck der Ausgangspunkt, um über ihre Forschungsagenda für die n?chsten fünf Jahre zu sprechen.
Zum Abschluss verwies Speck auf ihre Berufung in den Wissenschaften Beirat ?Ern?hrung im Wandel“ - der Bundestag hatte sie hierzu Anfang Oktober berufen. Für Speck und ihre Kolleginnen und Kollegen geht es darum, die Qualit?t des Prozesses zu sichern und zu begutachten.
Zubek beleuchtet die agrar?konomische Perspektive
Die zweite Antrittsvorlesung hielt Prof. Dr. Nana Zubek. In ihrem Vortrag ?Status quo trifft change the brain: Landwirtschaftliche Transformationsprozesse aus agrar?konomischer Perspektive“ startete sie mit der Bedeutsamkeit und Reichweite bereits stattfindender landwirtschaftlicher Transformationsprozesse. Im Hinblick auf bestehende lokale und globale Herausforderungen leitete sie sowohl zur gegebenen Notwendigkeit als auch zu m?glichen Hebeln eines Transformationsprozesses des gesamten mit der Landwirtschaft verbundenen Systems und mithin zur agrarischen Transformation über. Diese ordnete sie dann agrar?konomisch in den landwirtschaftlichen Produktionsprozess ein. Dabei wurden die Potentiale, die sich aus der Nutzung von Innovationen, Digitalisierung sowie eines besseren Verst?ndnisses der an die Landwirtschaft gekoppelten ?konomischen, ?kologischen und sozialen Umweltwirkungen ergeben k?nnen, herausgearbeitet und in das Marktversagen beim Vorliegen externer Effekte überführt.
Ausgehend von der Frage, ob eine volkswirtschaftlich-effiziente Ressourcenallokation nur mit Hilfe der Politik zu erreichen sei, diskutierte sie, ausgehend vom Status quo vorliegendes Markt- und Politikversagen und motivierte eine ver?nderte individuelle Nutzenbeimessung bzgl. nachhaltigerer Produktionsweisen und Lebensstile. Als Antriebskr?fte für diesen Einstellungswandel erl?uterte Zubek, dass zum einen ein Anreiz für Akteure notwendig ist, um überhaupt zu beginnen gegebene Informationen bzgl. technischer Innovationen oder nachhaltigerer Technologien zu verarbeiten und zu bewerten. Aufbauend auf ihren Forschungserkenntnissen im Bereich der sozialen Netzwerkanalyse betonte sie zum anderen die Bedeutsamkeit der individuellen dafabet888官网,大发dafa888inbettung hinsichtlich Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -bewertung und legte dar, wie und in welchem Umfang soziale Kontakte, mit denen Informationen und Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden, die individuelle Einstellungs(trans)formation bedingen k?nnen. Im Hinblick auf die Geschwindigkeit regionaler Transformationsprozesse endete sie mit dem Potential und der Art und Weise wie soziales Kapital, diese zu bremsen aber v.a. auch zu beschleunigen vermag, und diskutierte mit dem Publikum m?gliche hiervon abzuleitende (regional-)politische Empfehlungen.
Prof. Dr. Nana Zubek wird im Rahmen des Professorinnenprogramms III von Bund und Land mit dem Forschungsprojekt ?Nachhaltigkeit als Entwicklungschance l?ndlicher Regionen: Bedeutungen und Wirkungszusammenh?nge von Digitalisierung, sozialen dafabet888官网,大发dafa888n, politischer Einflussnahme und Lebensqualit?t“ gef?rdert. Darüber hinaus ist sie Teil des Forschungsteams des hochschulweiten BMBF gef?rderten Growth-Projekts: im Teilvorhaben ?(Denk-)R?ume für Innovationen“ fokussiert sie im Hinblick auf resiliente Agrarsysteme zusammen mit Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr die Innovationskultur in der landwirtschaftlichen Praxis und untersucht zudem Ma?nahmen, durch die der Dialog zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft positiv belebt werden kann.
]]>Dierend hatte bei seinem Besuch in Berlin die allergikerfreundlichen ?pfel mitgebracht und war nicht nur deswegen ein gefragter Gespr?chspartner. ?Es macht zum einen Freude, das eigene Projekt in so einem Rahmen vorzustellen, weil wir damit noch mal einen anderen Personenkreis adressieren. Zum anderen ist es aber auch für mich pers?nlich spannend, die anderen Projekte und deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenzulernen“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend.
Beim Parlamentarischen Abend waren insgesamt fünf Projekte aus den Bereichen Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Ern?hrung vertreten. Allesamt Projekte, die aus Sicht des BMEL mit ihren innovativen Ans?tzen die Landwirtschaft bereichern.
]]>Fünf Oberthemen strukturieren den ersten Tagungstag
Am Vormittag des ersten Tagungstages war das übergeordnete Thema die Baumstandorte. Dabei gab unter anderem Joachim P?per Einblicke in seine Arbeit als Fachbereichsleiter für Projekte im Leitungsbau der Stromnetz Hamburg. Eine Herausforderung seiner T?tigkeit als Auftragnehmer für die Stadt Hamburg sei beispielsweise der Ausbau der Strominfrastruktur. Dabei sei natürlich auch der Erhalt der B?ume in den Stra?en zu berücksichtigen. Daraus entsteht ein klassischer Zielkonflikt, den es zu l?sen gilt. Dieser lasse sich laut P?per wohl nie ganz aufl?sen. Wichtig sei jedoch, dass sich alle Beteiligten der gemeinsamen Aufgabe bewusst sind, diese verantwortungsvoll angehen und Weiterqualifizierungsma?nahmen durchgeführt werden.
Am Nachmittag ging es um die Themen Biodiversit?t, Baumartenwahl, Baumdiagnose sowie das Grünfl?chenmanagement. Edith Sadler, Masterabsolventin der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, arbeitet inzwischen bei der Stadt Münster. Sie hatte in ihrer Masterarbeit ein Baumentwicklungskonzept für Zukunftsb?ume in Münster herausgearbeitet und stellte hieraus Ergebnisse vor. Eine Erkenntnis ist, dass viele Baumarten in ferner Zukunft den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind, die an sie gestellt werden, weil sie unter den zunehmenden sommerlichen Hitze- und Dürreperioden leiden. Ihr Fazit: Die meisten der klassischen Stadtbaumarten werden Ende des Jahrhunderts nicht mehr in Münster zu finden sein. Sadler stellte daher standortspezifische Baumartenempfehlungen unter Berücksichtigung des Klimahüllenkonzepts vor. Abgeschlossen wurde der Tag mit vielerlei Diskussionen unter der toten Blitzeiche.
Zweiter Tagungstag: Theorie in Praxis umsetzen
Die Themen, die am ersten Tag noch referiert und diskutiert wurden, wurden am zweiten Tag in Teilen in Workshops erneut behandelt und praxisnah umgesetzt. Die Teilnehmenden konnten am Vor- und am Nachmittag jeweils einen von sechs Workshops besuchen. Diese wurden sowohl von Referentinnen und Referenten des Vortags angeboten als auch von neuen. Bei optimalen Wetterbedingungen konnten die Workshops wie geplant drau?en am Campus stattfinden.
Veranstalter der Baumpflegetage ist die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. F?rderer sind der Freundeskreis dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V.
Lebensmittelkompetenzen werden an vier Stationen interaktiv vermittelt
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine kurze Einführung in die Arbeit des WABE-Zentrums. Der Versuchsbetrieb des Studienbereichs ?kotrophologie der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück bietet die M?glichkeit, die Lebensmittelproduktion um Aspekte der nachhaltigen Zubereitung und des bewussten Verzehrs zu erweitern.
Im Anschluss durchliefen die Familien vier Stationen, bei denen sie sich aktiv beteiligen konnten. Meike Broermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im WABE-Zentrum, und Sibylle Mühlbrodt, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich ?kotrophologie, organisierten eine Sinnes-Station, bei der die Teilnehmenden unter anderem unlogisch bunt gef?rbte Getr?nke probieren konnten. Zudem lernten sie, wie es sich anh?rt, wenn jemand in eine M?hre oder Apfel bei?t oder wie es sich anfühlt, barfu? über Zapfen oder Holzplanken zu laufen. Mühlbrodt erl?utert: ?Es ist toll zu sehen, wie begeistert die Kinder und ihre Eltern an allen Stationen mitgemacht haben. Besonders gefreut hat mich, dass alle so experimentierfreudig waren, auch unbekannte und ungew?hnliche Dinge auszuprobieren.“
Bei einer anderen Station ging es um die richtige Lagerung und Verwendung der Lebensmittel, ein Thema zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung aus dem Forschungsprojekt ?Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Zum Beispiel sollten die Teilnehmenden zuordnen, wie die Lebensmittel in den Kühlschrank sortiert werden sollen, damit sie sich l?nger halten. Darüber hinaus wurden auch Rezeptvorschl?ge aus Lebensmittelresten entwickelt.
Bei einem Rundgang durch den Lehr- und Versuchsgarten konnten die Familien Saisonalit?t und Regionalit?t hautnah erfahren und über Nachhaltigkeit diskutieren.
Die Teilnehmenden nahmen nicht nur viele Informationen mit nach Hause, sondern auch selbst Zubereitetes: In einer mobilen Küche des IN FORM-Projektes ?KlimaFood“ der Europa-Universit?t Flensburg konnte Pancake-Teig geschüttelt, gebacken und mit regionalen Erdbeeren verkostet sowie Müslimischungen für alle hergestellt werden. Dazu konnten die Kinder speziell entwickelte Spielmaterialien zu Lebensmitteln erproben.
Arzu G?gce, Projektleiterin Diesterweg-Stipendium, freut sich über die Zusammenarbeit zwischen dem WABE-Zentrum und dem Diesterweg-Stipendium: ?Für die Kinder und auch die Familien ist der Aktionstag hier sehr besonders, weil das Thema Essen natürlich für alle von Bedeutung ist. Au?erdem sind die Tipps hier sehr praxisnah und lassen sich gut in den Alltag integrieren.“
Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, betonte in seiner Begrü?ung, dass er sich sehr darüber freute, dass die beiden Professorinnen den Ruf angenommen haben und beide bereits einen sehr guten Eindruck in Lehre und Forschung hinterlassen konnten. Zudem begrü?te er die Familien, die an der Antrittsvorlesung teilnahmen. Darüber hinaus waren zahlreiche Lehrenden und Mitarbeitenden der Einladung in die HD-Aula am Campus Haste gefolgt.
Prof. Dr. Sabine Bornkessel skizzierte in ihrem Vortrag ?Alles K?se! – Oder was sonst noch zur handwerklichen Lebensmittelverarbeitung geh?rt“ unter anderem den Herstellungsprozess von K?se. Dabei verband sie die einzelnen Prozessschritte des K?semachens mit den Stationen ihrer beruflichen Karriere. Im Anschluss stellte sie zwei Forschungsprojekte vor: zum einen das durch das Professorinnenprogramm gef?rderte Projekt zu nachhaltigen Innovationen in der handwerklichen Lebensmittelverarbeitung, bei dem es insbesondere darum geht, die Herausforderungen aber auch Vorteile handwerklicher Lebensmittelproduktion zu erforschen. Zum anderen stellte sie das Forschungsprojekt ?Lebensmittel fairteilen, statt verschwenden“ vor, das sie gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Straka und Prof. Dr. Melanie Speck betreut. Bornkessel erl?uterte, dass die Forschenden unter anderem die Lebensmittelverschwendung entlang verschiedener Wertsch?pfungsketten untersuchen. Dabei sollen gleichzeitig M?glichkeiten erarbeitet werden, in welcher Form soziale Organisationen wie die Tafeln unterstützt werden k?nnen. Zum Abschluss zeigte Bornkessel, welche weiteren Forschungsthemen sie in Zukunft angehen m?chte.
Um das Thema Essen ging es auch bei Prof. Dr. Mareike Dirks-Hofmeister – allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Sie erl?uterte in ihrem Vortrag ?Keine Lust auf Heuschrecken? – Biotechnologisch produzierte Proteine als Alternative in Lebensmitteln“, dass der vermehrte Verzehr alternativer Proteinquellen anstelle von fleischhaltigen Lebensmitteln eine M?glichkeit darstellt, wie die Welt sich ?konomisch, sozial sowie ?kologisch nachhaltiger entwickeln kann. Der Fokus lag dabei bei Dirks-Hofmeister auf der Pr?zisionsfermentation mit Hilfe von Mikroorganismen. Die Professorin erl?uterte dabei unter anderem, wie so Proteine biotechnologisch produziert werden k?nnen.
Darüber hinaus erfuhren die Anwesenden, welche Forschungsvorhaben bereits angesto?en wurden. Dabei konnte sie auch schon einen Erfolg verkünden: Im Schmied im Hone wurde ein gentechnisches Labor eingerichtet, in dem die Arbeit mit gentechnisch ver?nderten Organismen erlaubt ist. Dirks-Hofmeister gew?hrte zudem Einblicke, welche Forschungsprojekte bereits gestartet und noch in der Pipeline sind.
Sowohl Prof. Dr. Mareike Dirks-Hofmeister als auch Prof. Dr. Sabine Bornkessel eint, dass sie im Rahmen des Professorinnenprogramms III von Bund und Land gef?rdert werden. Das Ziel dieses Programms ist, den Anteil von Professorinnen an den deutschen dafabet888官网,大发dafa888n gezielt zu steigern. In der Umsetzung hat dies für Bornkessel und Dirks-Hofmeister zur Folge, dass sie zus?tzliche Mittel für ein Forschungsprojekt zur Verfügung haben.
Nach diesem erfolgreichen Re-Start der Antrittsvorlesungen, k?nnen sich Interessierte auf die kommenden freuen: Nach aktuellem Stand sollen die n?chsten Antrittsvorlesungen an der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur im Oktober stattfinden.
Den Auftakt bildete am Freitagabend ein Startup-Event im Seedhouse, einem Accelerator für die Bereiche Agrar, Food und Digitales. Dort pr?sentierten vier Agrar-Startups sowie das Mittelstand-Digital Zentrum Lingen ihre Gesch?ftsidee und Forschungsaktivit?ten und sorgten für rege Diskussion unter den Teilnehmenden. Im Anschluss stand das dafabet888官网,大发dafa888n im Fokus. In entspannter Atmosph?re konnten sich viele bekannte Gesichter aus der Agrarbranche über das aufstrebende Startup-?kosystem in Osnabrück austauschen.
Am Samstagmorgen startete das Programm auf dem Campus Haste. Im gro?en H?rsaal begrü?ten DLG-Pr?sident Hubertus Paetow und der erste Vorsitzende der Jungen DLG Stefan Cramm die Besucher*innen herzlich zur Jahrestagung. Das Tagesprogramm begann mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung Schwerpunkt Strategische Führung, Entrepreneurship & Innovationsmanagement, zur aktuellen Entwicklung der Agrar- und Lebensmittelbranche und dem dafabet888官网,大发dafa888 der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück mit Blick auf die Agrarsysteme der Zukunft. Jana von H?ne, Co-Projektleiterin des StartUp!Labs, gab anschlie?end einen Einblick in die M?glichkeiten der Gründung an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Sie war besonders fasziniert von der interessierten und positiven Haltung der Teilnehmenden: ?Es ist sch?n und beeindruckend zu sehen, wie engagiert die Menschen der Jungen DLG die zukünftige Food- und Agrarbranche aktiv mitgestalten und durch ihre Ideen und Kompetenzen bereichern.“ Leon Welker, Gründer der Pflanzentheke, stellte daraufhin seine Vision von zukunftsf?higen Agrarsystemen vor und zeigte einen L?sungsweg auf, um der Wasserknappheit zu begegnen. Abgerundet wurden die Impulsvortr?ge von Alexander Engelke, der als Teamleiter Innovation & Strategie bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank Innovationen in der grünen Branche vorantreibt.
Im Anschluss wurden von Stephan Teepker, dem ehemaligen Vorsitzenden der Jungen DLG, F?rderpreise für Nachwuchskr?fte aus der Land- und Ern?hrungswirtschaft verliehen. Charlotte Aue und Lukas F?rter erhielten die Juniorenpreise, w?hrend Veronika Riepl-Bauer, Simon Wespel und Annika Thies mit Fortbildungspreisen ausgezeichnet wurden.
Nach der Mittagspause führten Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing, und Prof. Dr. Werner Dierend, Professor für Obstbau und Obstverwertung, die Teilnehmenden über den Campus in Haste und gew?hrten Einblicke in die Apfelsortenzüchtung sowie das Sensoriklabor und Technikum der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Für das Nachmittagsprogramm wurden die Besucher*innen zum Hof Langsenkamp in Belm gefahren. Auf dem Partnerbetrieb der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praktische Eindrücke von einer innovativen Landtechnik gewinnen. Neben der Vorführung eines Agri-Roboters und einer Drohne für das Unkrautmonitoring erhielten die Landwirt*innen und Agrarstudierenden Kurzvortr?ge über die Forschungsaktivit?ten im Bereich der Landtechnik an der dafabet888官网,大发dafa888 und im Gro?raum Osnabrück.
Neben dem fachlichen Input gab es genügend Zeit, sich auszutauschen. Thees von Kamp, Masterstudent an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, zeigte sich begeistert vom Netzwerkcharakter der Veranstaltung: ?Ich habe bei der Jahrestagung festgestellt, dass dafabet888官网,大发dafa888 immer wichtiger werden, um gemeinsam innovative Konzepte für eine zukunftsf?hige Landwirtschaft zu entwickeln“, fasst er zusammen.
Am Sonntagmorgen standen als letzter Programmpunkt der Jahrestagung Betriebsbesichtigungen im Osnabrücker Land an. Die Teilnehmenden besuchten parallel drei besonders innovative Betriebe: die Westrup-Koch Milch GbR in Bissendorf, die den Nieders?chsischen Klima-Sonderpreis gewonnen hat, den Hof Dettmer mit der Eigenmarke LUPiNi in Kettenkamp und den Hof M?rixmann mit einem Aktivstall für Schweine in Hilter am Teutoburger Wald.
]]>Im Rahmen der Blockwoche an der Fakult?t für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) bekamen Studierende erste Einblicke in das Geschehen und Angebot des StartUp!Labs der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Das StartUp!Lab ist eine zentrale Anlaufstelle für Angeh?rige der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, die sich mit dem Thema Gründung befassen wollen. Das Projekt wird von dem Bundeministerium für Bildung und Forschung mit rund 3,36 Millionen Euro gef?rdert. Ein breites Angebot an Workshops, Werkst?tten, einem Social Media Lab und finanzieller Unterstützung für die Prototypenentwicklung bietet Studierenden die M?glichkeit, sich bereits w?hrend des Studiums auszuprobieren. Es k?nnen Ideen erprobt und Prototypen entwickelt werden. Trotz aktueller Umbauphase des StartUp!Labs konnten die Studierenden bereits etwas Startup-Luft schnuppern und eine eigene Idee ausarbeiten.
Von der Idee zum Gesch?ftsmodell in einem Tag
Der Tag begann mit einer Begehung der R?umlichkeiten des StartUp!Labs. Daraufhin gaben Jana von H?ne, Co-Team-Leitung des StartUp!Labs und Leonard Gehrmeyer, Startup-Manager der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, Impulse zum Design Thinking, Kreativit?tstechniken und Methoden der Ideengenerierung. Aufgabe der Studierenden war es, sich in Kleingruppen im Laufe des Tages mit einer Gründungsidee und deren prototypischer Ausarbeitung zu besch?ftigen, egal wie realistisch diese zun?chst schien.
Erkundung des Osnabrücker Startup-?kosystems
Kurz vor Mittag unternahm die Studierendengruppe einen Ausflug zu einem der Osnabrücker Akzeleratoren, dem SmartCityHouse. Philipp Markhardt, Business Development Manager im SmartCityHouse gab den Studierenden spannende Einblicke in die Angebote eines Akzelerators und die Herausforderungen junger Starups.
Ausarbeitung der Idee und Elevator-Pitch der ?Gründungsteams“
Am Nachmittag lag der Fokus auf dem ermittelten Problem und den dazugeh?rigen Kundenbedürfnissen der eigenen Idee. Auf Basis dessen erarbeiteten die Studierenden das Nutzenversprechen ihres Produktes bzw. ihrer Dienstleistung. Abgerundet wurde der Tag mit einer Pitch-Runde und einem kühlen Getr?nk. Jedes Team hatte hier die M?glichkeit, der Gruppe den ersten Prototypen und das Gesch?ftsmodell ihrer Idee vorzustellen und wertvolles Feedback einzuholen. ?Es ist spannend und faszinierend zu sehen, welch tolle Gesch?ftsmodell-Ideen an nur einem Tag erarbeitet werden k?nnen. Insbesondere auch die Vielfalt der L?sungsans?tze und das Engagement der Gruppe ist eine gro?e Motivation, den Studierenden mit dem StartUp!Lab zukünftig ein gro?es Angebot an Unterstützungsm?glichkeiten zu bieten“, so Jana von H?ne.
Weitere Informationen zum StartUp!Lab:
Jana von H?ne
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Ein herzliches Dankesch?n gilt Anne Radermacher-Bücker und Prof. Dr. Heiner Westendarp, die die Studierenden bei der Messevorbereitung und -durchführung mit sehr viel Engagement unterstützt und begleitet haben!
]]>Die Tagung bot interessante Vortr?ge, deren Schwerpunktthema in der Forumsveranstaltung künstliche Intelligenz und rechtliche Aspekte der IT war. Experten aus dem Bereich KI, Recht und Gartenbau diskutierten die M?glichkeiten der künstlichen Intelligenz im Gartenbau und wie diese Technologie dazu beitragen kann, die Produktivit?t zu steigern und den Anbau effizienter zu gestalten. Ferner wurde versucht, den Begriff Künstliche Intelligenz zu deuten, einzuengen und auf die Realit?ten der gartenbaulichen Branche auszurichten. Ein Unterfangen, das von vielen Tagungsteilnehmern als gelungen bewertet wurde.
Die anschlie?ende wissenschaftliche Tagung bot eine breite Palette an Themen im Bereich des Gartenbaus. Die Vortr?ge und Poster deckten eine Vielzahl von Bereichen ab, wie z.B. Pflanzenzüchtung, Pflanzenschutz, Bodenqualit?t und Klimawandel. Die Teilnehmer waren begeistert von der Qualit?t der Pr?sentationen und dem Engagement der Referentinnen und Referenten. Die Tagung hat gezeigt, wie wichtig der Austausch von Wissen und Ideen zwischen den verschiedenen Bereichen des Gartenbaus ist. ?ber 40 Poster und 60 Vortr?ge wurden in dem sehr gut passenden Geb?ude mit Spitznamen "Frosch" der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück pr?sentiert. Auch abends wurden über aktuelle Tendenzen und wissenschaftliche Weiterentwicklungen im Gartenbau diskutiert.
Im Anschluss an die Vortragsveranstaltungen der gartenbauwissenschaftlichen Tagung in Osnabrück führte eine Exkursion auf den Gartenbaucampus in Osnabrück Haste, wo den Teilnehmern Projekte aus dem Bereich Laseranwendungen, Apfelzüchtung, neueste Forschungseinrichtungen und Wasserlinsenproduktion vorgestellt wurden. Die Teilnehmer waren begeistert von den verschiedenen Projekten und der M?glichkeit, die Forschungsergebnisse vor Ort zu sehen und Fragen zu stellen. Die Exkursion auf den Gartenbaucampus hat gezeigt, wie wichtig die Anwendung von neuesten Technologien im Gartenbau ist. Die Tagung klang mit einer sehr gut besuchten Exkursion aus, die genauso vielf?ltig wie die gesamte Tagung war. Die Teilnehmer konnten seltene Pflanzen im botanischen Garten Osnabrück hautnah erleben, technische Anwendungen an Pflanzen im Agri-Technicum kennenlernen und das neue Rechenzentrum der Universit?t/dafabet888官网,大发dafa888 mit seinen technischen Raffinessen besichtigen. Alles wurde von Experten und Expertinnen in ihren jeweiligen Fachgebieten erkl?rt und demonstriert und stie? auf reges Interesse der Teilnehmer*innen.
Der BHGL verlieh Posterpreise an Nachwuchswissenschaftler*innen: Julia Jacobi, 1.Platz, 400.-€, Marvin Vahl, 2. Platz, 300 €, Tobias K?rner, 3. Platz, 200 €, Annina Marxen, 1. Sonderpreis Studierende, 100 €, Maximilian Kellershoff, 2. Sonderpreis Studierende, 100 €. Die Jury mit der Sprecherin Dr. Sylvia Plaschil und der BHGL-F?rdervereinsvorsitzenden Gabriele Hack hat die Poster nach verschiedenen Kriterien bewertet und die Preistr?ger*innen mit einer Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet.
Die DGG und der BHGL bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen, Referent*innen, Ausstellern, Sponsoren und dem Team des Labors für Biosystemtechnik (BLab) der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück für eine erfolgreiche und produktive Tagung. Die DGG hat beschlossen, die n?chste Tagung 2024 in Braunschweig beim Thünen-Institut abzuhalten. Die Mitgliederversammlung des BHGL unterstützt das ebenfalls. Die DGG und der BHGL sind zuversichtlich, dass die Tagung im n?chsten Jahr genauso erfolgreich sein wird wie die diesj?hrige Veranstaltung.
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Sektion Pflanzentechnologie und Gartenbau besch?ftigt sich mit Energiefragen
In der Sektion Pflanzentechnologie und Gartenbau wurde in verschiedenen Beitr?gen der Frage nachgegangen: ?Wie k?nnen wir künftig den Energiebedarf sicherstellen? - Gibt es Chancen in der Krise?“ Das Planungsteam um Prof. Dr. Andreas Bettin, Professor für Zierpflanzenbau, hatte diese Fragestellung bereits 2021 konzipiert – nun war der Inhalt gefragter denn je. ?Das Thema Energie ist durch die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine für viele Gartenbaubetriebe existentiell. Hier haben wir versucht, Perspektiven aufzuzeigen, die allerdings nur mittelfristig umsetzbar sind“, erkl?rt Prof. Bettin. Hierzu gab es beispielsweise Vortr?ge von Vertretern der Landwirtschaftskammer und des Zentralverbands Gartenbau. Zudem waren via Zoom noch Expertinnen und Experten aus Norwegen, Spanien, Belgien und D?nemark zugeschaltet, die in ihren Vortr?gen einen Einblick in die Energiema?nahmen der jeweiligen L?nder gaben.
Sektion Landschaftsarchitektur verknüpft Theorie mit Osnabrücker Praxisbeispielen
In der Sektion Landschaftsarchitektur war das zentrale Thema ?Umgestaltung von Freir?umen - vom Bedarf über die Umsetzung bis zur Erfolgskontrolle an Beispielen in Osnabrück“. Am Vormittag gab es in drei Vortr?gen Einblicke in die Thematik. Konkret ging es um den Haseparkspielplatz und den Schlossgarten. Hierbei wurde aufgezeigt, wie Probleme in der Praxis bew?ltigt werden k?nnen. Zwischen diesen beiden Vortr?gen referierte Simon Colwill, Professor für Landschaftsarchitektur an der IU Internationale dafabet888官网,大发dafa888 Erfurt, zum Thema ?Wiederkehrende Erfolgskontrolle an Freianlagen als Grundlage für eine fortlaufende Verbesserung der Planungsqualit?t“.
Nach der Theorie besuchten die Teilnehmenden die Orte, über die sie zuvor theoretisches Wissen erlangt hatten. ?Es war für alle Teilnehmenden eine Bereicherung, dass sie die umgestalteten Orte nicht nur über die Vortr?ge kennengelernt haben, sondern ihre Fragen und Eindrücke direkt vor Ort überprüfen konnten“, verdeutlicht Prof. Astrid Zimmermann, Prof. für Entwurf und Konstruktion an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück.
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Nach dem Abitur am Gymnasium Carolinum in Osnabrück und der Berufsausbildung zum Landwirt und zum Bürokaufmann studiert er zun?chst Agrarwissenschaften an der Universit?t in G?ttingen. Nach verschiedenen Praxisphasen in der Futtermittelindustrie und Agrarmarktforschung hatte er die Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrkraft an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück inne. Zeitgleich absolvierte er die Promotion an der Universit?t G?ttingen und im Anschluss danach die Habilitation an der Universit?t Kassel, Fachbereich ?kologische Agrarwissenschaften. Seit 2009 leitet er das Fachgebiet Tierern?hrung an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, ist Studienfachberater im Studiengang Landwirtschaft, Leiter des Studienschwerpunktes ?Pferdemanagement“ sowie Sprecher im Masterprofil ?Angewandte Nutztierwissenschaften“.
]]>Das Ziel des neuen Zentrums ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Region in Digitalisierungsfragen nachhaltig zu unterstützen. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Kilmaschutz (BMWK) mit rund 5,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren gef?rdert. ?Jetzt k?nnen wir an die erfolgreichen Arbeiten der letzten fünf Jahre im Kompetenzzentrum anknüpfen und weiterhin wichtige Erkenntnisse der Forschung für kleine und mittlere Agrarbetriebe verfügbar machen“, betont Dieter Trautz, Professor für Agrar?kologie und umweltschonende Landbewirtschaftung an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück.
Agrar-Expertise durch Fakult?t Agrarwissenschaften und Landwirtschaftsarchitektur vertreten
Der Agrarsektor weist bereits einen hohen Grad an Automation auf, jedoch lassen sich durch digitale L?sungen und deren intelligente Steuerung weitere Potenziale zur Steigerung der Nachhaltigkeit und Effizienz erschlie?en. ?Die Arbeit in der Landwirtschaft wird immer anspruchsvoller. Die Digitalisierung kann dabei helfen, Struktur in den Arbeitsalltag zu bringen“, so Nikolas Neddermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum und gelernter Landwirt. Um die Vielseitigkeit der deutschen Landwirtschaft zu berücksichtigen, wird das Agrar-Angebot des neuen Zentrums durch die Zusammenarbeit mit Partner*innen und landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Bundesgebiet gest?rkt und überregional bespielt.
Zu den Angeboten des neuen Zentrums geh?ren unter anderem Informationsveranstaltungen, Seminare und Workshops sowie Einzelgespr?che und die Begleitung bei Digitalisierungsvorhaben, die von Unternehmen kostenfrei genutzt werden k?nnen. Das Angebot wird die Unternehmen dazu bef?higen, die n?tigen Ver?nderungen für die digitale Transformation voranzutreiben und so zukunftsgerichtet zu handeln.
Zum Hintergrund:
Das Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück geh?rt zu Mittelstand-Digital. Mit dem Mittelstand-Digital Netzwerk unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.
Das Mittelstand-Digital Netzwerk bietet mit den Mittelstand-Digital Zentren, der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft und Digital Jetzt umfassende Unterstützung bei der Digitalisierung. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von konkreten Praxisbeispielen und passgenauen, anbieterneutralen Angeboten zur Qualifikation und IT-Sicherheit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erm?glicht die kostenfreie Nutzung und stellt finanzielle Zuschüsse bereit.
Weitere Informationen:
Nikolas Neddermann
Telefon: 0541 969-5017
E-Mail: n.neddermann@hs-osnabrueck.de
Dr. Falko Kaufmann, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrgebiet Nutztierwissenschaften (Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel) und wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Tierhaltung und Produkte, hat erfolgreich den Antrag für die erste F?rderphase zur Entwicklung des Stalls der Zukunft Nutzgeflügel eingereicht. Assoziierte Partner des Projekts sind sowohl das DFKI (Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz) als auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das bereits sehr gut funktionierende und über eine Dekade bestehende und stets erweiterte Netzwerk im Geflügelschwerpunkt hat im Wesentlichen zu dieser Antragsstellung veranlasst. Dr. Kaufmann ist bereits Projektpartner im Projekt ?MUST-2“, welches die praxistaugliche Entwicklung zukunftsf?higer Stallkonzepte für Zweinutzungsgenetiken und m?nnlichen Legehybriden zum Ziel hat.
Nach anf?nglichen Verz?gerungen aufgrund direkter und indirekter Effekte der Covid-19 Pandemie, aber auch aufgrund der Akquise von Personal für das Projekt, geht es nun los.
Die dafabet888官网,大发dafa888 hat bereits die Standortfrage prüfen lassen (Umweltauflagen, Infrastruktur, etc.) und es besteht Anlass für Optimismus denn gerade auch die neu erworbenen Fl?chen am Versuchsstandort Waldhof scheinen für eine physische Realisierung eines Geflügelstalls der Zukunft geeignet. Erste Kontakte zum nieders?chsischen Ministerium sind ebenfalls erfolgversprechend. Das Netzwerk erweitert sich stetig, der Aufbau des ?Innovationsnetzwerk Geflügel“ nimmt Gr??e an.
Im n?chsten Schritt erfolgt eine detaillierte Konzeptionierung eines Stalls der Zukunft. Dieser muss die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragen erm?glichen, muss gleichzeitig auch die reale Tierhaltung mit entsprechenden Bestandsgr??e abbilden, um dem Verbraucher transparent die Nutztierhaltung darstellen und mit diesem in einen gesellschaftlich notwendigen Diskurs treten zu k?nnen.
Er?ffnet wurden die 38. Baumpflegetage von Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Bouillon, Professor für Geh?lzverwendung und Vegetationstechnik. Er freute sich über die vielen bekannten und auch neuen Gesichter und die insgesamt gro?e Anzahl der Teilnehmenden: ?Wir haben bewusst ein breites Programm mit spezifischen Schwerpunkten gew?hlt. Allerdings konnten wir bei der Fertigstellung des Programms im Februar nicht absch?tzen, dass wir mit dem Thema Dürresommer so aktuell sein werden.“ Abschlie?end ermutigte er die Teilnehmenden, die Diskussion zu suchen.
Neben dem omnipr?senten Thema ?Klimawandel“ sprachen die internen und externen Referentinnen und Referenten über die Baumpflege, Baumkontrolle und das Grünfl?chenmanagement. Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Institut für Baumpflege, betonte in seinem Vortrag über die baumbiologisch orientierte Baumpflege, dass es nicht nur darum gehen kann, neue B?ume zu pflanzen, sondern auch darum die bestehenden zu pflegen: ?Das ist jetzt gut und wichtig für das Klima.“
Mirko Liesebach, Thünen-Institut für Forstgenetik, forderte: ?Wir sollten nicht irgendwas, irgendwo hinpflanzen. Wir müssen den Standort berücksichtigen und keine Angst vor nicht-heimischen Baumarten haben.“
Am zweiten Tag der Veranstaltung lag der Fokus auf praxisnahen Workshops. Die Teilnehmenden konnten aus sieben verschiedenen Workshops jeweils einen Vor- und Nachmittagskurs w?hlen. Thematisch unterschiedlich, aber in der Umsetzung immer im regen Austausch. Die Referentinnen und Referenten hatten ihr Arbeitsmaterial mitgebracht oder führten die Gruppen zu entsprechenden Stellen am Campus Haste.
Parallel stattfindende Fachmesse mit 25 Firmen
Neben den Fachvortr?gen und Workshops gab es zudem erneut eine Fachausstellung mit Produkten und Dienstleistungen aus verschiedenen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus, der Baumpflege und des Grünfl?chenmanagements. Insgesamt 25 Unternehmen hatten ihre Messest?nde aufgebaut.
Veranstalter der Baumpflegetage ist die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. F?rderer sind der Freundeskreis dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. und die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e. V.
Internationale Kleingruppen sorgen für intensiven Austausch
Der Workshop wird durch den Masterstudiengang Landschaftsarchitektur der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück organisiert und ausgerichtet. Dementsprechend ist das Programm auch nach den Charakteristika des Studiengangs strukturiert: Es werden ?sthetische, ethische, ?kologische, ?konomische und soziale Belange berücksichtigt. Mit dem Ziel lebenswerte Landschaften und Freir?ume in St?dten, Regionen und Schutzgebieten bis hin zu Pl?tzen, Parks und Quartieren zu entwickeln und zu gestalten. Um dies zu erm?glichen, lernen die Studierenden zu Beginn des Workshops die Region rund um Osnabrück kennen: Besichtigt werden unter anderem die Varusschlacht in Kalkriese und die ehemaligen Landesgartenschauen in Bad Essen und Bad Iburg.
Ab dem 18. Juli arbeiten sie dann in Kleingruppen an verschiedenen landschaftsarchitektonischen Fragestellungen. Prof. Dirk Junker, Professor für Freiraumplanung an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, organisiert gemeinsam mit Prof. Astrid Zimmermann, Professorin für Entwurf und Konstruktion an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, den Workshop: ?Besonders freue ich mich, dass wir den Workshop, den wir schon 2020 so durchführen wollten, nun endlich in Pr?senz nachholen k?nnen. Insbesondere diese praxisnahen Projekte leben vom Austausch“, erkl?rt Prof. Junker.
Christoph Lingst?dt, Masterstudent Landschaftsarchitektur, ist einer von 17 Studierenden, die bei der Organisation unterstützen und an dem Workshop teilnehmen: ?Ich bin sehr gespannt, wie unterschiedlich wir Studierenden an die Aufgabe herangehen werden. Ich glaube, wir werden nicht nur viele fachliche Erkenntnisse gewinnen, sondern auch zum Thema Projektplanung und zur Durchführung einiges mitnehmen.“ Die studentischen Kleingruppen bestehen immer aus Studierenden von verschiedenen Universit?ten, sodass ein internationaler Austausch gew?hrleistet wird.
Zum Abschluss des Workshops pr?sentieren die Studierenden ihre Ergebnisse in einer ?ffentlichen Veranstaltung in der Gempt-Halle in Lengerich. Interessierte sind eingeladen, sich am Freitag, den 23. Juli, ab 18 Uhr die Ergebnisse anzuschauen und mit den Studierenden ins Gespr?ch zu kommen.
Die Firmenkontaktmesse richtet sich vornehmlich an Studierende der Landwirtschaft, aber auch an die Studieng?nge Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel und ?kotrophologie. Für Studierende ergibt sich die M?glichkeit, erste Kontakte mit zukünftigen Arbeitgebern zu knüpfen. Gleichzeitig haben die Aussteller die M?glichkeit, das Unternehmen und die beruflichen Perspektiven vorzustellen.
Pers?nliche Gespr?che zwischen Studierenden und Unternehmen sind schwer zu ersetzen
In einem Zelt hinter dem HD-Geb?ude auf dem Campus in Haste wurde die Veranstaltung durchgeführt. Ab 16 Uhr hatten die Studierenden die M?glichkeit sich dort mit Vertreter:innen der Firmen auszutauschen. Mithilfe des Firmenführers und der Jobwall wurde den Studierenden die M?glichkeit gegeben, sich vorher über die teilnehmenden Firmen zu informieren und dann gezielt in Gespr?che zu gehen.
So nutzten über 300 Studierende die Chance bei 30 teilnehmenden Unternehmen, darunter Agravis, Claas, Masterrind und Co., sich vorstellig zu machen und Praktika und Abschlussarbeiten festzumachen oder vielleicht den zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen. ?Der Nachmittag war erkenntnisreich und informierend über die einzelnen Unternehmen. Ich konnte mir zudem eine genauere Vorstellung von meinem Praktikum machen“, sagt René Waden, der im 4. Semester Landwirtschaft (B.Sc.) studiert.
Im Rahmenprogramm gab es in den Wochen vor der Messe au?erdem noch drei Seminare, sowie die M?glichkeit eines Bewerbungsmappenchecks bei der Firma Schwerdtfeger. Joey Kelly, Musiker, Extremsportler und Vortragsredner, er?ffnete die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag zum Thema ?No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“.
Für die n?chste Firmenkontaktmesse 2023 werden noch zwei bis drei motivierte Student*innen aus dem 2. Semester gesucht.
]]>Die Zeit zwischen der Lieferung im November und der ?bergabe im Mai wurde genutzt, um die neue Maschine auf Herz und Nieren zu prüfen – mit Erfolg, wie Professor Dieter Trautz, Professor für Pflanzenbau und Agrar?kologie an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, erkl?rt: ?Unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt, denn wir haben mit dem TS 140 eine top-aktuelle Technik, die sich für unsere hohen Anforderungen optimal eignet. Die Studierenden profitieren dadurch ebenso in der Lehre und in ihren eigenen Projekten und Abschlussarbeiten wie die wissenschaftlichen Mitarbeitenden in der Forschung.“
Neben der sichtbaren Robustheit des Stalldungsstreuers, überzeugt die Maschine durch weitere Eigenschaften: Beispielsweise macht ein neues Universalstreuwerk den Streuer flexibel einsetzbar. Das hei?t, alle in der Landwirtschaft anfallenden Streugüter k?nnen pr?zise und schlagkr?ftig bis zu einer Arbeitsbreite von 24 Metern ausgebracht werden. Die feine und gleichm??ige Verteilung des Streuguts sorgt dafür, dass eine optimale N?hrstoffversorgung des Bodens gew?hrleistet wird. Durch die dynamische Wiegeeinrichtung mit permanenter Ermittlung der Zuladung ist er auch für die teilfl?chenspezifische Bewirtschaftung (Precision Farming) geeignet.
Erfolgreiche Projekte zwischen dafabet888官网,大发dafa888 und Firma Strautmann
Mit dem Landmaschinenhersteller Strautmann aus Bad Laer gibt es schon seit vielen Jahren eine intensive, projektbezogene Zusammenarbeit. Unter anderem l?uft aktuell mit der Fakult?t Ingenieurwissenschaften und Informatik der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ein Forschungsprojekt, in dem ein autonomer, selbstfahrenden Futtermischwagen entwickelt wird. ?Wir arbeiten schon lange und gerne mit der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück zusammen. Mit unserer Zusammenarbeit wollen wir die Landwirtschaft weiterentwickeln und verbessern. Dafür leisten wir mit unseren Maschinenentwicklungen einen Beitrag, den die dafabet888官网,大发dafa888 dann für entsprechende Lehre und Forschung einsetzt“, sagt Matthias Hidding, Produktmanagement Fahrzeugtechnik Strautmann.
Der Stalldungstreuer TS 140 wird zwar vornehmlich durch Lehrende und Studierende aus dem Bereich der Landwirtschaft genutzt. Da die Studierenden der dafabet888官网,大发dafa888 auch die M?glichkeit haben fakult?tsübergreifend Seminare und Vorlesungen anderer Studieng?nge zu w?hlen, geht der Kreis der Profitierenden deutlich über den Studiengang Landwirtschaft hinaus.
Praxisergebnisse zeigen: Entwicklung der K?lber ist positiv
Der Fokus des neuen Fütterungskonzepts für Aufzuchtk?lber liegt auf der Zusammensetzung des Milchaustauschers – ein Ersatz der Muttermilch für K?lber ?Er l?sst sich mit Babynahrung vergleichen, die mit warmem Wasser angerührt wird und die Muttermilch ersetzt“, erkl?rt Runnebaum. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit kreierte er einen neuen Milchaustauscher, der weniger Eiwei? als handelsübliche Produkte enth?lt und testete das neue Konzept auf einem Milchviehbetrieb. Unterstützung erhielt er zudem von zwei Futtermittelherstellern, die ihre Expertise einbrachten. Bei den Versuchen wurde an 48 K?lber ein handelsüblicher, hochwertiger Milchaustauscher verfüttert. Die Vergleichsgruppe erhielt diesen nur bis zum Alter von 4 Wochen, danach wurde über einen Zeitraum von 3 Wochen schrittweise auf das neue Produkt gewechselt. Um die Entwicklung der K?lber zu begutachten, wurden diese regelm??ig gewogen und auch die Gesundheit genau dokumentiert. ?Die Ergebnisse sind vielversprechend“, kommentiert Runnebaum. ?Trotz weniger Eiwei? im Futter entwickelten sich die K?lber bei gleicher Gesundheit genauso gut, wie ihre Artgenossen, die das Standardfutter erhielten. Das entlastet obendrein den Stoffwechsel der Tiere und sorgt für mehr Tierwohl“, erkl?rt er weiter. Das innovative Konzept hat zudem auch positive Auswirkungen auf die Umwelt. Durch den neuen Milchaustauscher wird weniger unverdautes Eiwei? und damit Stickstoff vom Tier über Kot und Harn ausgeschieden. Somit reduziert sich die Stickstoffmenge, die über den Mist als wertvoller Dünger auf die Felder gelangt. Erh?hte Stickstoffmengen k?nnen nicht g?nzlich von den Pflanzen aufgenommen werden und bilden so das Risiko, als Nitrat ins Grundwasser zu gelangen.
Muttermilchersatz mit weniger Eiwei? und freien Aminos?uren
Beim neu entwickelten Milchaustauscher wurden neben Eiwei? aus Milchbestandteilen auch pflanzliche Eiwei?e aus Weizen eingesetzt, gleichzeitig der Eiwei?gehalt reduziert und stattdessen gezielt freie Aminos?uren zugesetzt. ?Bei der Absenkung des Eiwei?gehalts war uns wichtig, die Verdauung der K?lber langsam daran zu gew?hnen. Damit war eine computergesteuerte Fütterung unabdingbar, um den Milchaustauscher mit hohem Eiwei?gehalt in t?glich kleinen Schritten zu reduzieren“, erg?nzt Prof. Dr. Heiner Westendarp, Professor für Tierern?hrung und Betreuer der Masterarbeit, das Vorgehen. Diese sogenannte Multiphasenfütterung wird bereits seit vielen Jahren bei Schweinen und Geflügel genutzt. In diesem Projekt konnten die Kosten für das Futter durch die eiwei?reduzierte Multiphasenfütterung um fünf Euro pro Tier gesenkt werden, denn Eiwei? ist einer der teuersten N?hrstoffe im Futter.
Dieses erste Projekt zu dem Thema zeigt auf, dass Tierwohl, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit keine Gegens?tze sind, sondern sich sehr gut vereinbaren lassen. Für Runnebaum ist die Masterarbeit die Grundlage für seine nun anstehende Promotion im Fachgebiet Tierern?hrung, die in Kooperation von dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und Universit?t Rostock l?uft.
]]>Kein theoretisches Konstrukt, sondern praktische Umsetzung in Gro?küchen
Seit September 2021 ist Speck als Professorin an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück t?tig und brachte das Forschungsprojekt mit an ihre neue Wirkungsst?tte. Bereits in der ersten Phase hatte sie die Projektleitung, damals noch am Wuppertal Institut, inne und entwickelte hierbei mit wissenschaftlicher Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen der Fachhochschule Münster sowie der Technischen Universit?t Berlin einen Indikator, mit dem die Biodiversit?tsmessung m?glich sein soll. In der zweiten Projektphase, die nun mit einem Kick-Off-Termin offiziell startete, kommen weitere Partnerinnen und Partner aus der Praxis hinzu: Ein bundesweit t?tiger Caterer mit einer Schulkantine, eine kleinere Schulküche und ein Betreiber für Betriebskantinen sowie das Studentenwerk Osnabrück. Damit werden verschiedene G?stegruppen angesprochen – ein gro?er Gewinn für das Projekt. So kann das bislang theoretische Konstrukt in der Praxis getestet und an die Bedürfnisse angepasst werden. Wichtig ist den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass sie G?ste nicht belehren wollen, sondern Optionen aufzeigen. Es soll ein biodiversit?tsf?rderliches und damit h?ufig auch ein ressourcenschonendes Menü geschaffen werden, das so schmackhaft ist, dass es von G?sten wegen des Geschmacks und nicht wegen der ?kobilanz gew?hlt wird. Die Gro?küchen erhalten dazu Hilfestellungen, um ihre Menüs entsprechend anzupassen.
Jenga-Turm, um Zerst?rung der Artenvielfalt greifbar zu machen
Das wichtigste Ziel des Forschungsprojekts ist, Interventionsformate für die Projektpartnerinnen und Projektpartner zu entwickeln, um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen. ?Einerseits ist das Thema so greifbar, weil jeder in der Umwelt lebt. Anderseits ist es schwierig, dieses Thema mit der Mittagsmahlzeit zu verknüpfen. Deswegen entwickeln wir zielgruppenspezifische Formate, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln erl?utern“, sagt Speck.
Eine Idee ist die Gestaltung eines Jenga-Turms, bei dem jeder Baustein für eine Tier- oder Pflanzenart steht. So soll plastisch aufgezeigt werden, wie schnell das ?kosystem zusammenbrechen kann, wenn Tiere und Pflanzen aussterben.
Das langfristige Ziel des Forschungsprojekts ist, weitere Gro?küchen von der Idee und der Wichtigkeit zu überzeugen. Aus diesem Grund werden bereits jetzt weitere Kooperationspartnerinnen und Partner angesprochen, die Interesse haben, an diesem Projekt mitzuwirken.
Erste Feldversuch-Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung
Ein Problem eines hohlen Strunks ist die daraus resultierende Lebensmittelverschwendung: In einer Konsumentenstudie der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück gaben rund ein Drittel der befragten Personen an, einen hohlen Strunk vollst?ndig abzuschneiden und nur die R?schen zu verzehren. ?Es ist aber nicht nur ein ?sthetischer Makel, er birgt auch das Risiko von F?ulnis und ist daher auch aus hygienischer Sicht unerwünscht“, erkl?rt Preistr?ger Frieman. Um einen hohlen Strunk zu vermeiden, entwickelte Frieman ein praxisnahes Anbauverfahren. Als Basis hierfür dienten frühere Forschungen, die jeweils mit einem bestimmten Ansatz, das Problem l?sen wollten. ?Ich habe diese verschiedenen Ans?tze gebündelt und auf heute verbreitete Sorten angepasst.“ Faktoren, die ein schnelles und starkes Wachstum der Pflanzen auf dem Feld f?rdern, begünstigen auch die Entwicklung des Hohlstrunks. Feuchtwarmes Wetter in der Vegetationsperiode tr?gt hierzu bei. Die ersten Ergebnisse von Feldversuchen liefern L?sungsans?tze: Demnach erwiesen sich unter anderem eine engere Pflanzung des Brokkolis, eine reduzierte Stickstoffdüngung sowie die Auswahl weniger anf?lliger Sorten als vorteilhalft.
Von der Masterarbeit zur Promotion
Frieman, Absolvent des Masterstudiengangs Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, hat mit seiner Arbeit den Grundstein für das Forschungsprojekt BroHoKo+ gelegt. ?Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass wir seit letztem Jahr in dem Projekt daran arbeiten, ein Anbau- und Vermarktungskonzept für hohlstrunkfreien Brokkoli zu entwickeln. Hierzu wurde ein Folgeprojekt in Kooperation mit Akteuren aus der gesamten Brokkoli-Wertsch?pfungskette initiiert“, erkl?rt Prof. Diemo Daum, Professor für Pflanzenern?hrung im Gartenbau an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und Betreuer der Masterarbeit von Frieman.
Das Ziel ist es, Lebensmittelverluste beim Brokkoli vom Feld bis zum Teller zu reduzieren, die Umweltvertr?glichkeit der Produktion zu verbessern und gleichzeitig den Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen im Ernteprodukt zu erh?hen. Frieman, der für den naturwissenschaftlichen Teil des Projekts verantwortlich ist, wird diese Thematik in seiner Promotion vertiefen, die er dieses Jahr an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück aufnimmt.
Zum Hintergrund:
Der trafo:nachwuchspreis wurde ins Leben gerufen, um innovative Konzepte, Technologien, Produkte und L?sungen auszuzeichnen, die zu einer nachhaltigkeitsorientierten Transformation der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft beitragen. Zugelassen sind Abschlussarbeiten aller Fachbereiche (z.B. Agrarwissenschaften und -technik, Tiermedizin, Tierern?hrung, Haltungssysteme, Strukturentwicklung, Bildungs-, Politik-, Sozial- und Rechtswissenschaften, Umweltsystemforschung, KI/Digitalisierung), die eine oder mehrere der Herausforderungen der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft adressieren.
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Sektion Gartenbau beleuchtet zukünftige Ern?hrung
In der Vertiefung Pflanzentechnologie und Gartenbau ging es am ersten Tag vornehmlich um die Urbane Agrarwirtschaft und die Frage, inwiefern diese bereits produktiv und nachhaltig ist und welche Perspektiven bestehen, um sie in die Entwicklung einer Stadt zu integrieren. Konkret ging es in den Vortr?gen darum, welchen Beitrag Urbane Agrarwirtschaft für die regionale Versorgung mit Lebensmittel leisten kann und welchen Beitrag die pflanzliche Produktion auch auf bereits versiegelten Fl?chen durch die Kultivierung in Dach- und Indoorfarmen für die Klimaresilienz einer Stadt leistet. Darüber hinaus wurde thematisiert, wie es gelingen kann, die Menschen, die Gesellschaft in der Stadt von solchen produktiven und r?umlichen Ver?nderungen zu begeistern und zu überzeugen. Hierzu referierten externe Wissenschaftler und Forscher, aber auch Promovierende der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und ein Vertreter des SmartCityHouse, einem zukunftsorientierten Netzwerk aus regionalen Unternehmen.
Am zweiten Tag gab es vor allem Einblicke in Projekte, an denen aktuell an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück geforscht wird. ?Die Kontaktstudientage leben davon, dass wir die Themen der Gegenwart mit Beispielen aus Praxis und Forschung abbilden. Gleichzeitig aber auch zeigen, woran bereits geforscht wird. Diese Kombination ist in diesem Jahr erneut geglückt und unterstreicht den Mehrwert der Kontaktstudientage – auch im 50. Jahr der Veranstaltung“, sagt Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion- und verarbeitung.
Sektion Landschaftsarchitektur verknüpft Theorie mit Praxis
In der Sektion Landschaftsarchitektur erhielten die Teilnehmenden am Freitag einen vertieften Einblick in Ergebnisse und Methoden des Forschungsprojekts ?Grüne Finger“. Zentral waren Strategien für eine klimaresiliente (Stadt-)Entwicklung aus wissenschaftlicher Sicht. Der transdisziplin?re, ko-kreative Forschungsprozess wurde durch eine Vertiefungswerkstatt anschaulich, bei der verschiedene Mitwirkende der Beteiligungsformate ihre Sicht auf den Prozess reflektierten.
Am zweiten Veranstaltungstag erkundeten die Teilnehmenden entweder per Wanderung (?Walk“) oder mit dem Fahrrad die Grünen Finger in Osnabrück und führten im Anschluss Aktionen eine künstlerische Wahrnehmungswerkstatt durch. ?Die H?fe-Radtour hat einen umfangreichen Einblick in die Herausforderungen der st?dtischen Landwirtschaft gebracht. Sowohl Landwirt*innen als auch die Teilnehmer*innen betonten die Wichtigkeit, dass den Landwirten der Stadt auch mal Geh?r geschenkt wurde. Eindrücklich waren sehr unterschiedliche Charaktere zu erleben, die für Ihre Zukunft sehr individuelle L?sungswege ausprobieren“, erkl?rt Prof. Hubertus von Dressler, Professor für Landschaftsplanung und Landschaftspflege der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Walk und Wahrnehmungswerkstatt erm?glichten eine bewusste Wahrnehmung der Grünen Finger und, ihrer Bedeutung, ihrer teils kontrastreichen Nutzungen und verborgenen Orte.
Neben den Fachvortr?gen der 50. Kontaktstudientagen und den daraus resultierenden Diskussionen, wurde die Veranstaltung von vielen Teilnehmenden auch genutzt, um sich mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen oder Lehrenden auszutauschen. Zudem hatte der Freundeskreis anl?sslich des 50-j?hrigen Jubil?ums der Kontaktstudientage alle Interessierten zu einer Abendveranstaltung eingeladen.
Den ersten Preis, dotiert mit 900 Euro erhielt Anita Menzel für ihre Masterarbeit aus dem gemeinsamen Master-Programm der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und der Fachhochschule Münster. Sie entwickelte in ihrer Abschlussarbeit eine Methode, mit der sich feststellen l?sst, in wie weit die eingesetzten Lebensmittel für die Zubereitung von Mahlzeiten in der Gemeinschaftsverpflegung etwas darüber aussagen, welchen Beitrag sie zur biologischen Vielfalt leisten. Die Urkunde für den ersten Preis der Bachelorarbeiten, dotiert mit 800 Euro, erhielt Melanie Pohlschneider von der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. Sie untersuchte, inwieweit die Ausstellung ?Planet Gesundheit“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur Bildung für nachhaltige Entwicklung beitr?gt. Julia Kuljukin erhielt den mit 700 Euro dotierten zweiten Preis für ihre Bachelorarbeit. In ihrer Untersuchung analysierte sie, wie praxistauglich globale Ern?hrungsempfehlungen für den Essensalltag in Deutschland sind und verdeutlichte dies anhand eines Wochenplans mit Rezepten aus dem WABE-Zentrum. Den dritten Preis mit je 600 Euro teilten sich Rebecca Rudolph und Wencke Siemers für ihre Bachelorarbeiten. Rudolph setzte sich mit der Frage auseinander, welche Rolle Mikroorganismen in Kulturpflanzen für die zukünftige Züchtung von gesunden und ertragreichen Pflanzen für unsere Nahrung spielen k?nnen. Siemers entwickelt in ihrer Bachelorarbeit ein Konzept für einen Gemüsegarten auf einem Bauernhof, der als Lernort für junge und alte Menschen dienen soll.
?Die Studierenden stecken viel Engagement und Ideen in ihre Arbeiten. Umso erfreulicher ist es, dass sie dafür honoriert werden. Auch deswegen freut es mich, dass wir seit vielen Jahren so eng und vertrauensvoll mit der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung zusammenarbeiten“, erkl?rt Prof. Dr. Dorothee Straka, Jury-Vorsitzende und Professorin für Ern?hrungskommunikation der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück.
Zum Klaus Bahlsen Preis:
Seit 2004 pr?mieren die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakult?t Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ern?hrungswirtschaft an der Fachhochschule Münster mit dem Klaus-Bahlsen-Preis. Die Auszeichnung f?rdert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ern?hrungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung besch?ftigen.